Beim Naturparkmarkt in Calw informierte eine Bürgerinitiative über die Vorteile der Windenergie. Zahlreiche Besucher zeigten sich offen für die Argumente.
Vor Kurzen haben sich Windkraftbefürworter der Region auf dem Naturparkmarkt in Calw präsentiert – mit großen Erfolg, schreiben die engagierten Bürger in einer Pressemitteilung.
Der Informationsstand sei auf reges Interesse gestoßen und habe zu zahlreichen konstruktiven Gesprächen über Vorteile der Windenergie für die Region geführt.
Ein wichtiger Punkt, der bei den Gesprächen auf offene Ohren gestoßen sei: Wind- und Sonnenenergie seien mittlerweile die günstigsten Formen der Energieerzeugung. „So gewinnen wir doppelt – wirtschaftlich und ökologisch“, betont die Initiative.
Bewegende Diskussionen über heimischen Wald
Besonders bewegend seien die Diskussionen über den Schutz des heimischen Waldes gewesen. Die Befürworter machten deutlich, dass jede Tonne zusätzlich ausgestoßenes CO₂ den regionalen Wäldern massiv schade. Die aktuellen Waldbrände, die europaweit vermehrt auftreten, verdeutlichten vielen Besuchern die direkten Folgen der Verbrennung fossiler Energieträger auf dramatische Weise.
Bei jeder Anlage wird der Naturschutz geprüft
Die Befürworter konnten klarstellen, dass der standortspezifische Naturschutz bei jeder einzelnen der geplanten Anlagen genau geprüft wird.
Ein wichtiges Anliegen der Befürworter war es auch, Falschbehauptungen sachlich richtigzustellen. „Die Gegner machen oft unnötig Angst vor den Folgen der Windkraft“, erklärten sie den interessierten Besuchern. Bei genauem Hinsehen zeige sich häufig, dass diese Ängste unbegründet seien oder dass eventuelle Beeinträchtigungen durch Windkraft wesentlich geringer ausfallen würden als bei anderen Stromerzeugungsarten.
Bei der Windenergie bleibt das Geld in der Region
„Wir konnten viele Menschen für unsere Sache gewinnen und neue Mitstreiter finden“, freut sich die Initiative. Besonders die wirtschaftlichen Argumente für die Windkraft hätten die Standbesucher überzeugt: „Mit Energiegewinnung wird immer Geld verdient – der entscheidende Unterschied ist, wo diese Wertschöpfung stattfindet“, erläuterten die Windkraftbefürworter. Bei der regionalen Windenergie bleibe das Geld in der Region und im Land, während beim Einkauf fossiler Energien die Erlöse ins Ausland abfließen.
Viel positives Feedback
„Es war beeindruckend zu erleben, wie schnell die Menschen verstanden haben, dass wir alle dasselbe Interesse haben: unsere Region lebenswert zu erhalten“, resümiert die Initiative. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen und das große Interesse der Marktbesucher bestärkten die Windkraftbefürworter in ihrem Engagement für eine nachhaltige Energiezukunft der Region.
Die Initiative plant bereits weitere Informationsveranstaltungen, um die Diskussion über die regionale Energiewende fortzusetzen und noch mehr Bürger für die Windkraft zu gewinnen.