Das meint unser Leser Bernd Bauknecht aus Schopfheim zur Diskussion über die Zukunft des Schopfheimer Freibads.
Auch ich bin ein klarer Befürworter eines Naturbades. Im Gegensatz zu Herrn Wilbers habe ich jedoch keinesfalls den Eindruck, dass die IG Sport- und Familienbad „mit aggressivem Verhalten die Bürgerentscheidung erzwungen“ hat, wie Herr Wilbers meint. Im Gegenteil, die IG hat lediglich von dem allen Bürgern zustehenden Recht Gebrauch gemacht, für ein Bürgerbegehren Unterschriften zu sammeln, um einen Bürgerentscheid darüber herbeizuführen, wie das Schwimmbad Schopfheim künftig weitergeführt werden soll. Das ist kein „aggressives Verhalten“, das ist die Ausübung eines demokratischen Rechts. Ich wurde von Mitgliedern der IG Sport- und Familienbad sehr höflich gefragt, ob ich mit meiner Unterschrift dazu beitragen möchte, diesen Bürgerentscheid herbeizuführen. Obwohl ich schon damals ein klarer Befürworter des Naturbades war, habe ich trotzdem das Bürgerbegehren unterschrieben. Ich wollte, dass es zu diesem Bürgerentscheid kommt. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Bürgerentscheid die im Gemeinderat mit demokratischer Mehrheit getroffene Entscheidung bestätigen wird. Die von Herrn Wilbers am Beginn seines Leserbriefs gestellte Frage „Ist das noch Demokratie?“ möchte ich daher mit einem ganz klaren „Ja!“ beantworten. Das, was am Sonntag stattfinden wird, der Bürgerentscheid über das Schwimmbad, ist nichts anderes als gelebte Demokratie.
Abschließend möchte ich meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass unabhängig vom Ausgang der Abstimmung alle Schopfheimer das Ergebnis als gute Demokraten akzeptieren werden.