Die Arbeit des Vereins ist über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Künftig sollen innovative Wohnkonzepte und Unterstützungsangebote entwickelt werden. Foto: Bürgerverein

Die erste Bilanz des Bürgervereins Starzelbrücke kann sich sehen lassen. Vor allem die generationenübergreifende Nachbarschaftshilfe in Rottweil-Neufra kommt an.

Rund ein Jahr nach seiner Gründung hat der Bürgerverein Starzelbrücke bei seiner ersten Mitgliederversammlung im Gasthaus Rössle eine positive Bilanz gezogen. Denn mittlerweile zählt der Verein 121 Mitglieder und konnte schon auf zahlreiche Projekte und Veranstaltungen zurückblicken, die seit der Gründung umgesetzt wurden.

 

Im Mittelpunkt der Versammlung standen der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr sowie ein Ausblick auf künftige Vorhaben. Die Verantwortlichen betonten dabei insbesondere den großen ehrenamtlichen Einsatz, der hinter dem Aufbau und der Weiterentwicklung des Vereins stehe.

Fahrdienst und Stammtisch

Besonders erfreulich habe sich nach Angaben des Vereins die generationenübergreifende Nachbarschaftshilfe entwickelt. Die Angebote richten sich sowohl an ältere Menschen als auch an Familien, Kinder und Jugendliche. Durch die Anerkennung als Unterstützungsangebot nach Paragraf 45a SGB XI können pflegebedürftige Menschen die Leistungen über die Pflegekassen refinanzieren.

Aber auch der begleitete Fahrdienst und der digitale Stammtisch, monatliche Angebote, finden breiten Anklang und zeigen den Bedarf an diesen ehrenamtlich getragenen Formaten.

Kommunen informieren sich

Für die kommenden Jahre plant der Verein, insbesondere Angebote für junge Menschen weiter auszubauen. Zudem sollen innovative Wohnkonzepte sowie weitere zusätzliche Unterstützungsangebote entwickelt werden.

Wie die Verantwortlichen berichteten, stoße die Arbeit des Vereins inzwischen auch über die Gemeindegrenzen hinaus auf Interesse. Bereits andere Kommunen hätten sich über einzelne Projekte und Konzepte informiert.

Social Media im Fokus

Ein weiterer Programmpunkt des Abends war ein Vortrag von Antje Lasarzewski zur elektronischen Patientenakte (ePA). Der informative Beitrag stieß bei den Anwesenden auf großes Interesse und bot Gelegenheit, offene Fragen und bestehende Unsicherheiten rund um die ePA zu klären.

Im Rahmen der turnusmäßigen Tagesordnung wurde der Vorstand entlastet. Neu in den Vorstand gewählt wurde Katja Niederwieser, die künftig den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Social Media übernimmt. Katharina Weber zog sich aus persönlichen Gründen aus der aktiven Vorstandsarbeit zurück. Für ihr großes Engagement – insbesondere während der Gründungsphase des Vereins – dankte ihr der Vorstand mit einem Blumenstrauß.

Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich der Vorstand bei allen Unterstützern, Spendern und Mitgliedern für das Engagement im ersten Vereinsjahr. Ein besonderer Dank galt den ehrenamtlichen „Alltagshelden“, ohne deren Einsatz diese wichtige Arbeit nicht möglich wäre.