Die Wahlbeteiligung in der Stadt Horb war bis Mittag offenbar niedrig. Kommen die 4000 Stimmen für das Bürgerbegehren zusammen?
Es ist ein Zittern bis zuletzt: Kommen 4000 Stimmen für das Bürgerbegehren über Windkraft im kommunalen Wald zusammen?
Fakt ist: Bis mittag scheint die Wahlbeteiligung in der Stadt Horb offenbar sehr gering. Ex-OB Peter Rosenberger (CDU): „Ich war gegen 11 Uhr in Bildechingen wählen. Ich war der zweite, der seine Stimme abgegeben hat. Meine Frau Janet war in der Gutermann-Grundschule bis 13 Uhr als Wahlhelferin eingesetzt. Dort wurden bis dahin 80 von gut 960 Stimmen abgegeben.“
Inge Weber – auch Sprecherin des Rathauses: „Ich hatte die erste Schicht im Schulzentrum auf dem Hohenberg. Hier gab es bis 13 Uhr gut 90 Wähler von über 1000 Wahlberechtigten.“
Rosenberger: Spannend, ob das Quorum zustande kommt
Rosenberger, der als OB immer für Windkraft auf kommunalen Waldflächen gekämpft hatte: „Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme. Es wird spannend, ob das Quorum von 4000 Stimmen, bei der der Bürgerentscheid gültig ist, erreicht wird.“
Rathaussprecherin Weber sagt gegen 16.30 Uhr: „Wir sind gespannt. Derzeit habe ich keinen Überblick über die Wahlbeteiligung in den Ortschaften. Dazu kommen noch die Briefwähler.“
Das Rathaus hatte gut 2500 Briefwahlunterlagen für den Bürgerentscheid Windkraft ausgegeben. Ein Briefwähler sagte dieser Redaktion am Freitag: „Ich habe die Unterlagen daheim. Ich weiß aber nicht, ob ich überhaupt abstimme.“