Die Dauchinger Teufel luden zu ihrem Bürgerball in die Festhalle. Die Akteure auf der Bühne ließen sich einiges einfallen, um das närrische Volk aufs Beste zu unterhalten.
Zum Auftakt wurde das „Teufelsgesöff“ gebraut und Kostproben an die Narren verteilt.
Die Bettelkinder mit ihren „Zieheltern“ Christl Baumgarthuber und Rolf Schmidt sangen aus voller Kehle ihre Lumpenliedle , begleitet wurden sie von Raffael Limberger.
Beim Bürgerball dürfen die Show-Tanzgruppen nicht fehlen. So begeisterten die „Girls on Fire“ und wirbelten als Rennfahrerinnen über die Bühne, wie auch die Tanzgruppe „Jazz & Fun“, die in ihrem Piraten-Look einen coolen Tanz hinlegte, der zahlreiche Beifallsstürme bei den Besuchern hervorrief. Die Tänze einstudiert hatten Selina Hensel, Sarah Müller und Jennifer Mehne. „Jedem Depp sein Hobby“ – davon erzählten Katja Melone und Susy Albiker.
Das Leben der Teufel
In perfekter Fasnet-Rap- Manier besang Tobias Rothbauer das Leben der Teufel während ihrer Hochsaison in der fünften Jahreszeit.
Ob die Martinsfeier in eine Lichterfeier umbenannt werden soll, und was tun, wenn ein Kind Läuse hat – mit diesen Themen beschäftigten sich die gestressten Kindergarten-Eltern während einer Whatsapp-Konferenz. Schon das Erscheinungsbild der Mütter und Vater verriet, dass man hier auf keinen Nenner kommt – eben ein waschechter „Kindi-Chat“.
Eine besondere Talkrunde
Caro Schneider lud zu einer besonderen Talkrunde ein, bei der es grundlegend um das wichtigste Utensil des Dauchinger Teufels ging, nämlich um den Stecken. Dieser ist beileibe kein x-beliebiger Stecken, denn wenn dieser fehlt, ruft das bei demjenigen Teufel ein Trauma hervor.
In dieser Talkrunde weilte auch ein waschechter Teufel, der einfach meinte, wenn seiner mal fehle, nehme er einfach einen anderen. Ein anderer Teilnehmer, meinte das Verschwinden des Steckens sei ein Zeichen des Loslassens. Diese Talkrunde wurde von den Neuaufnahmen der Dauchinger Teufel inszeniert. Einen wilden Ritt vollführten Marius Wosl und Michael Kreidler, mit ihrer speziellen Turnübung auf dem Sport Pauschen-Pferd. Bei Schwarzlicht kam die Leistung des „Turners“ mit weißem Dress besonders zur Geltung.
Das Zewa- Tuch ist aus dem Haushalt nicht wegzudenken, von diesen und anderen Einsatzfeldern sangen die gestylten D‘Wieber, begleitet von Vincent Merz an der Gitarre, einstudiert wurde der Song von Eva Schleicher.
Eine tragende Rolle an diesem Abend spielte Anita Ohnmacht in ihrem eleganten Rokoko-Kostüm. Sie führte mit ihrer liebevollen und charmanten Art durch das Programm. Dabei ließ sie die letzten elf Jahre ihres Wirken als Ansagerin beim Bürgerball Revue passieren.
Sie verabschiedet sich
Sie kündigte an, dass sie sich mit diesem Bürgerball von dieser schönen Aufgabe verabschieden wird. Diese Nachricht wurde vom Publikum nicht so gut geheißen, und das ein oder andere „Oh je“ war zu vernehmen.
Zunftmeister Philipp Förg, dankte der engagierten Ansagerin, die auch immer das Ortsgeschehen mit in ihre Ankündigungen eingeflochten hat.
Zum Programmende gab es noch mal einen Hingucker auf der Bühne. Die „Hennefegler“ verwandelten sich in amerikanische Matrosenmädchen, die dann von Soldaten zum Tanz ausgeführt wurden. Einstudiert wurde der Tanz von Sarah Müller.
Bei der Schunkelrunde im Programm und auch danach gab es handgemachte Musik, gespielt von Peter Laufer, Vincent Merz und Raffael Limberger, es sang Philipp Förg.
Zunftmeister Phillip Förg, bedankte sich beim Finale bei allen Akteuren, die mit ihren einfallsreichen Beiträgen dazu beigetragen haben, einen mit viel Witz, Temperament und Humor geprägten Bürgerball auf die Beine zu stellen.
Helfer hinter der Bühne
Dies wäre alles nicht zu bewältigen ohne die Männer im Hintergrund, die für die Technik vor und hinter der Bühne sorgten, dies waren Jan Fehrenbach, Dominik Wursthorn, Michael Kreidler, Manuel Schleicher Marius Wosl und Alexander Förg. Auch dem Küchenpersonal, den Männern der Trimmergruppe des FC, dankte der Zunftmeister.
Nach dem Programm war noch nicht Schluss, und es wurde noch getanzt und geschunkelt.