Bei der Führung mit Bauleiterin Christiane Schulz Foto: Monika Schwarz

Beim bundesweiten Tag der Städtebauförderung gewährte die Stadt Dornstetten Einblicke in die aktuell sanierte Stadthalle. Auch sonst war einiges geboten.

In Dornstetten wird aktuell viel gebaut. Um die Bevölkerung beim Großprojekt „Stadthalle“ über den Stand zu informieren und so auch die Vorfreude auf das Ergebnis zu steigern, wurden am bundesweiten Tag der Städtebauförderung Führungen durch die Stadthalle und über den bereits teilweise neu gestalteten Außenbereich angeboten.

 

Das Interesse bei der Bevölkerung war groß. Zehn Führungen durch die Halle waren komplett ausgebucht und auch die Führungen über die bereits in Teilen fertigen Außenanlagen am und auf dem Schulhof stießen auf Interesse. Dieser soll künftig nicht nur Schulhof, sondern auch ein Ort der Begegnung sein.

Dort gab es parallel zu den Führungen eine Pflanzaktion des Gartenbauvereins mit Bewirtung. Wer wollte, der konnte seine Pflanzkübel vorbeibringen und von den versierten Hobbygärtnern mit den vom Gartencenter Fahr angelieferten Pflanzen bepflanzen lassen.

Der Schulhof

Der Schulhof Die auf dem Platz neu geschaffenen Sitzgelegenheiten rund um die dort gepflanzten Bäume wurden gerne für einen Kaffee und einen Plausch in der Sonne genutzt. Landschaftsarchitekt Oliver Sandler aus Villingen-Schwenningen hat diesen Ort bewusst so gestaltet, dass nicht nur die Schüler während der Pause auf ihre Kosten kommen. Neben Kletter- und Spielmöglichkeiten gibt es dort eben diese Sitzmöglichkeiten und Sitzstufen mit dezenten Einbauleuchten, die zum Verweilen auch an sommerlichen Abenden einladen. Vorgesehen ist zudem eine Trinkwasserstelle, ebenso ein Schulgarten mit Hochbeeten und eine Tischtennisplatte.

Das Foyer der Stadthalle

Das Foyer der Stadthalle Die Stadthallenführungen mit Bauleiterin Christine Schulz von „BauConsult Schulz“ aus Freudenstadt und dem am späteren Vormittag erwarteten Architekten Walter Huber aus Stuttgart starteten für die Einzelhändler und Gastronomen wegen ihrer Ladenöffnungszeiten bereits kurz nach 8 Uhr morgens.

Auch der Schulhof lockte an diesem Tag zahlreiche Interessierte an. Foto: Monika Schwarz

Schulz führte die Gruppe zunächst in das künftige „Herzstück“ der Halle, das große und offene Foyer, das künftig genügend Platz für Feiern und eigenständige Veranstaltungen außerhalb des eigentlichen Turnhallenbereichs bieten soll. Dort wird auch eine Videowand installiert.

Wie genau ein geplantes und „besonderes Schmankerl für das Auge“ am künftigen Eingang aussehen wird, wollte Christine Schulz nicht verraten.

Die Sanitärräume

Die Sanitärräume Das Treppenhaus in das Untergeschoss wurde mit Sichtbeton gestaltet und bleibt auch so. Dort befinden sich die künftig mit Holz verkleidete Garderobe und die Sanitärräume mit mehreren Einzeltoiletten. Die sind in ausreichender Anzahl auch im restlichen Gebäude vorgesehen. Die Schlangen davor, die es früher immer wieder gab, sind damit Geschichte. Eine eingebaute Hygienestation reinigt das Wasser für den Trinkwasserbrunnen im Außenbereich.

Behindertengerecht

Behindertengerecht Vorgesehen ist auch ein eigener Raum für den Rettungsdienst. Eine Rampe ermöglicht den behindertengerechten Zugang von außen und die nachfolgende Nutzung des integrierten Aufzugs, der alle – auch halben – Ebenen des Gebäudes anbindet.

Ellen Brede-Lenk, Ilona Costantino und Bernhard Haas (von links) beim Blumenstand des Gartenbauvereins Foto: Monika Schwarz

Anschließend führte Schulz die Truppe durch das Bestandsgebäude mit Bühne – auch dort wird eine Leinwand installiert – Halle mit Trennwänden, Geräteräumen und der künftig neuen Küche mit Ausgabebereich und Kühlzelle. Auch eine Lüftungsanlage ist vorgesehen.

Technik kostet viel Geld

Technik kostet viel Geld Schulz machte deutlich, dass es nicht nur die Optik ist, die bei einem solchen Projekt Geld kostet, sondern vor allem die Technik, die man gar nicht sieht. Genau die müsse aber möglichst lange halten. Optisch werde die durchgängig mit Holz verkleidete Halle, deren Fertigstellung im Frühjahr 2027 geplant ist, jedenfalls „richtig toll“, versprach sie.

Rosen wurden in der Buchhandlung Adler verteilt. Foto: Monika Schwarz

Einer der Fluchtwege führt übrigens direkt in das Treppenhaus der benachbarten Schule.