Zur Auftaktveranstaltung des Lesewettbewerbs „Heiß auf Lesen“ konnten die Horber Stadtbibliothek und die Stadtverwaltung am Mittwochvormittag viele Sechstklässler willkommen heißen. Los ging es mit einer Zaubershow von Felix Wohlfahrt.
Die Eröffnungsveranstaltung fand im Martin-Gerbert-Gymnasium statt, dann kamen die sechsten Klassen sowohl aus der Gemeinschafts- als auch aus der Realschule in den Genuss einer ganz besonderen Zaubershow, bei der sich alles um Buchstaben und die Superkraft des Lesens drehte.
Zum Ende des Vormittags zog der Tross um den Berliner Zauberkünstler Felix Wohlfarth und Bibliotheksleiterin Monika Bauer weiter in die Grundschule nach Rexingen.
Verspätung weggezaubert
Man hatte sich einen straffen Zeitplan vorgenommen, der aber leider von der Realschule über den Haufen geworfen wurde. Die Klasse von Rektor Götz Peter war superpünktlich, die Realschüler kamen mit 20-minütiger Verspätung zum Termin.
Für einen erfahrenen Zauberer wie den Berliner Felix W. aber kein Problem. Er drückte auf die Tube, gab Vollgas und zog seine Show im Superhelden-Tempo durch.
Anreize für junge Leser
Superhelden und Superkräfte waren der roten Faden in seinem Vortrag, der ganz darauf ausgelegt war, der Zielgruppe – Kinder zwischen 8 und 14 Jahren, die Spaß am Lesen haben oder die die Freude an Büchern entdecken wollen – einen Anreiz zu geben, sich auch bei der nunmehr zehnten landesweiten Sommer-Leseaktion „Heiß auf Lesen“ ein paar spannende Bücher in der Stadtbücherei auszuleihen.
Es gibt viele neue Bücher
Der Aktionszeitraum dauert ab sofort bis zum 22. September 2023. Die in diesen Sommerwochen gelesenen Bücher werden in ein „Heiß auf Lesen“-Logbuch eintragen, das alle Teilnehmenden bei der Anmeldung bekommen. Dabei ist der gesamte Kinder- und Jugendbuchbestand zur Aktion zugelassen.
Aber selbstverständlich warten, wie jedes Jahr, viele neue Bücher auf die jungen Leseratten. Wer im Aktionszeitraum drei oder mehr Bücher liest, wird von der Bücherei zur Abschlussveranstaltung eingeladen, bei der es für jeden sowohl eine Urkunde als auch einen Preis geben wird.
Übrigens muss man keinen Büchereiausweis haben, um bei „Heiß auf Lesen“ mitzumachen. Dieser wird für den Aktionszeitraum gratis zur Verfügung gestellt.
Verblüffende Illusionen
Wie wichtig es ist, dass man lesen kann, dass demonstrierte der Zauberkünstler an ganz verblüffenden Beispielen. Zuerst zerriss er eine Zeitung vor den Augen der Schüler in viele kleine Fetzen, um sie wenig später unbeschadet wieder am Stück aufzublättern. Mit diesem Kunststückchen hatte er die Aufmerksamkeit der Schüler gewonnen, die ab sofort nur noch staunten, was man alles mit Buchstaben und Wörtern erreichen kann.
Das Zauberbuch
Sein völlig leeres Geheimzauberbuch füllte sich allein dadurch, dass die Schüler den ersten Buchstaben ihres Namens auf die Handfläche schrieben und diesen dann vor auf die Bühne warfen, wo aus Buchstabensalat Zauberformeln wurden.
Für eine Schülerin wird diese besondere halbe Schulstunde ebenfalls unvergessen bleiben. Sie hatte vorher keine Ahnung, wie man das bekannte Drehpuzzle, den Rubik’s Cube, löst. Nachdem sie das Geheimrezept, dass ihr der Felix zum Durchlesen gab, studiert hatte, konnte sie einen völlig verdrehten Würfel blind innerhalb von Sekunden lösen. Magic! Funktioniert aber nur, wenn man lesen kann.