Wider das Gift des Bescheidwissens: Slata Roschal Foto: Homonculus/Ammy Berent

Seit dem Ukraine-Krieg ist für die russisch-deutsche Autorin Slata Roschal das Leben komplizierter geworden. Doch ihr Romandebüt „153 Formen des Nichtseins“ zeigt, worauf es jetzt ankommen könnte. In Stuttgart stellt sie es vor.

Immer wieder wird die junge Frau gefragt, was sie von dem Tyrannen Putin halte – schon lange vor dem Ukraine-Krieg. Und dieses Schicksal teilt sie mit der Autorin, die ihre Geschichte erzählt. Slata Roschal wurde in Sankt Petersburg geboren, wuchs in Schwerin auf und lebt heute in München. Sie hat einen Roman geschrieben, der keine Behauptungen in die Welt setzt, sondern Augenblicke eines geradezu programmatisch verunsicherten Lebensgefühls: „153 Formen des Nichtseins“, wie der Titel lautet. Und wenn man in diesen Tagen ein Gegenmittel zu dem polarisierenden Gift des Bescheidwissens suchte – hier ist es.

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