Zorn und Zärtlichkeit: Hengameh Yaghoobifarah Foto: Tarek Mohamed Mawad

Mit einer umstrittenen Polizeikolumne wurde Hengameh Yaghoobifarah berühmt und berüchtigt. Nun folgt der erste Roman: „Das Ministerium der Träume“.

Stuttgart - Es gab einmal eine Zeit, da wurden junge Autorinnen in Deutschland als Fräuleinwunder vermarktet. Das war ungefähr dieselbe Zeit, in den neunziger Jahren, als es überall in Deutschland zu pogromartigen Ausschreitungen gegen Migranten und Geflüchtete kam. Während junge Leute mit geschmackvollen Vornamen sich in den Erzählungen Judith Hermanns versonnen durch melancholisch veredelte Interieurs, Städte und Landschaften rauchten, mussten Menschen, die Nushin, Nasrin oder Filiz hießen, um ihr Leben fürchten, wenn sie beispielsweise auf dem Jahrmarkt einer Stadt wie Lübeck einer Horde muskulöser und hackedichter Glatzköpfe in die Arme liefen.

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