Tor der Zeiten: Der Washington Square in Manhattan ist der Schauplatz des sich über zwei Jahrhunderte spannenden Bogens von Hanya Yanagiharas Roman. Foto: imago/Yay images

Hanya Yanagiharas Weltbestseller „Ein wenig Leben“ war ein Höllenritt der Gefühle. Auch ihr neuer Roman „Zum Paradies“ verlangt seinen Figuren einiges ab – das gilt auch für die Leser.

Stuttgart - Reiche Erben, die keine vorteilhafte arrangierte Ehe eingehen wollen, ihr Herz stattdessen an windige Figuren verlieren und einem ungewissen Schicksal entgegensehen. Diese Geschichten hat man schon gelesen. Und doch ist hier alles ein wenig anders, schon allein deshalb, weil sich Liebesangelegenheiten vorwiegend auf gleichgeschlechtlicher Basis entwickeln.

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