Was hat es mit dem Tuch auf sich, das Linas und sein Freund Paul im Gebüsch finden? Kann es wirklich Wünsche erfüllen? Stefan Langenbach nimmt seine jungen Leser mit auf ein Sommerabenteuer mit den beiden Freunden.
In seinem Hauptberuf arbeitet Stefan Langenbach im Kurhaus im Service, in der Coronazeit schrieb er sein erstes Kinderbuch, dabei soll es aber nicht bleiben.
Die Idee zu Linas und das Wundertuch entstand im Lockdown, als das Kurhaus geschlossen war, und Stefan Langenbach sieben Monate zu Hause überbrücken musste. Er wollte etwas, das dem Tag Struktur gab und so setzte er sich an den Schreibtisch.
Sterne helfen Pelle bei der Wunscherfüllung
Seite um Seite entstanden die Abenteuer von Linas und Paul mit ihrem Wundertuch namens Pelle, das nur sie beide sehen können. Das Wundertuch bleibt jedoch nur die begrenzte Zeit von einem Sommer. Die Wünsche, die es Linas erfüllt, sind ganz unterschiedlich, auf jeden Fall hilft es ihm auch in Mathe.
Mit den Worten „Zip, Zip, Zip“ zaubert es Sterne aus seiner Heimat, dem Wunderland, herbei, die beispielsweise alle Matheaufgaben in einem Test fehlerfrei lösen. Und damit Pelle selbst nicht vergisst, dass er nur einen Sommer hat, begleitet ihn eine Jahreszeitenuhr, die ihn im Herbst daran erinnert Abschied zu nehmen.
Selbst einige Kinderbücher gelesen
Um das Buch zu schreiben, hat Stefan Langenbach mehrere Kinderbücher gelesen, damit er in die Welt der kinderverständlichen Sprache eintauchen kann und um diese zu übernehmen. Seine ersten Kritiker für Linas und das Wundertuch waren Kinder in seiner Familie in Norddeutschland und im Freundeskreis.
Sukzessive entstand so das Werk, mit den jungen Lektoren, die dem Autor Rückmeldung gaben. Das Korrektorat wurde ebenfalls innerhalb der Familie erledigt, da Angehörige Berufe haben, in denen sie täglich damit zu tun haben. Ein weiteres Gemeinschaftswerk ist das Cover, auch das entstand von kleinen Künstlern innerhalb der Familie. So kam das Buch, das 162 Seiten umfasst, im Frühjahr 2023 auf den Markt und verkaufe sich gut, freut sich der Autor.
Kinder sollen sich Phantasie erhalten
Ihm war es wichtig mit dem Buch den Kindern eine Botschaft auf den Weg zu geben: Sie sollen ihre Phantasie und Träume behalten. Denn in jedem Erwachsenen ist ebenfalls ein Kind verborgen, das Träume hat, ist Stefan Langenbach überzeugt.
Mittlerweile hat er eine gewisse Fangemeinde versammelt. Es ging schon soweit, dass eine Seniorin zu ihm ins Kurhaus kam und um eine Widmung des Buches für ihren Enkel bat. Dieser könne zwar noch nicht lesen, aber sie werde ihm das Buch vorlesen. Weiterhin weiß er durch Rückmeldungen auch, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene zu seiner Leserschaft gehören. Diese lassen sich von dem Buch inspirieren.
Seite im Infoheft Bad Dürrheimat
Sein Arbeitgeber, die Kur und Bäder GmbH, zeigt sich ebenfalls sichtlich stolz auf seinen Mitarbeiter, er bekam in dem Magazin Bad Dürrheimat eine eigene Seite, auf der das Buch in kurzen Sätzen vorgestellt wurde.
Linas und das Wundertuch
Bezug
Autor: Stefan Langenbach, 162 Seiten, Hardcover. Erhältlich im örtlichen Buchhandel sowie in den Onlineshops von Amazon, buch.de, Thalia und Hugendubel, ISBN: 978-3-7562-7695-0.