Fällt jetzt auch noch mit Schlüsselbeinbruch bei der FSV aus: Dibran Fetahi (rechts). Foto: Heinz Wittmann

Der BSV Schwenningen besiegt den SV Zimmern mit 1:0. Es war ein Erfolg, der besonders mit Blick auf die Tabelle eine große Bedeutung hat. Bei der FSV Schwenningen gibt es ein unschönes Kuriosum.

Der BSV 07 Schwenningen gewann in der Landesliga das Derby gegen den SV Zimmern dank des Treffers von Fabio Chiurazzi mit 1:0. Bereits im Hinspiel hatten die Mannen vom Neckarusprung in dem prestigeträchtigen Duell mit dem alten Rivalen (2:1) gesiegt.

 

„Natürlich ist es schön, Hin- und Rückspiel gegen Zimmern zu gewinnen. Wir haben die entsprechende Willenskraft gezeigt“, freute sich Jago Maric. „Die drei Punkte waren in unserer Situation auch in der Tabelle extrem wichtig“, so der BSV-Coach weiter.

Die Tabellensituation

In der Tat: Der SV Wittendorf, der als 14. den ersten Abstiegsplatz einnimmt, erlitt in Rottenburg eine 0:7-Klatsche und bleibt bei 17 Punkten. Der TSV Frommern, der als 13. auf dem Relegationsplatz steht, verlor in Empfingen mit 0:3 und bleibt bei 18 Zählern. Der BSV hat mit jetzt 31 Punkten ein komfortables Polster.

Jetzt dürfen die Schwenninger definitiv eher nach oben blicken. So fehlen auf den SV Zimmern, der nun mit 34 Zählern Rang sechs einnimmt, nur noch drei Punkte. Am Karsamstag empfängt der BSV den Tabellenzwölften FC Albstadt (27 Zähler) und will den nächsten Sieg einfahren.

FSV Schwenningen

Die FSV hatte am Sonntag einen mehr als gebrauchten Tag. Es fing schon mal damit an, dass Spielertrainer Drilon Fetahi nur elf Mann beim Gastspiel bei der SG Schramberg/Sulgen zur Verfügung standen.

Nach drei Minuten lagen die Grünhemden auch schon hinten. Zwei Minuten später zog sich Dibran Fetahi in einem Zweikampf einen Schlüsselbeinbruch zu. Für den Bruder des Trainers ist damit die Saison zu Ende.

Kurios, der zweite Bruder von Spielertrainer Drilon Fetahi, Durim Fetahi, hatte sich in der Vorbereitung auf die Rückrunde ebenfalls einen Schlüsselbeinbruch zugezogen. Durim Fetahi könnte allerdings in dieser Saison noch zum Einsatz kommen.

Dennoch – die Personalsorgen bei den Mooskickern sind riesig. Drilon Fetahi findet: „Trotzdem haben wir eine gute Moral gezeigt, 85 Minuten in Unterzahl gespielt. Kampfgeist und Laufbereitschaft waren da.“

Am Ende stand dennoch eine 1:7-Niederlage gegen die SG Schramberg/Sulgen. Am Karsamstag gastiert die FSV im absoluten Kellerduell beim SV Grün-Weiß Stetten. Die Stettener unterlagen in Bitz mit 2:4 und sind mit drei Punkten Letzter. Die FSV hat einen Zähler mehr und ist Vorletzter. Die Freie Sportgemeinde will, so es die Personalsituation zulässt, am kommenden Wochenende endlich ihren ersten Saisonsieg einfahren.