Positiv: Mittelfeld-Spieler David Seiferling (Mitte, blaues Trikot) zählt nach Verletzungspause am Samstag wieder zum Schwenninger Kader. Foto: Heinz Wittmann

Am Samstag kommt der SC 04 Tuttlingen. Der BSV-Trainer zählt die Tugenden auf, die für ein Erfolgserlebnis und das Ende der Negativ-Serie notwendig sind.

Landesliga: Der BSV 07 Schwenningen empfängt in der württembergischen Landesliga am Samstag (14.30 Uhr) den Tabellenachten SC 04 Tuttlingen zum Derby.

 

Die Gäste kassierten am vergangenen Wochenende eine 1:4-Heimniederlage gegen Nehren und sind mit 20 Punkten aus 14 Spielen Achter. Der BSV unterlag beim Schlusslicht Freudenstadt mit 1:2 und ist mit 18 Zählern aus 14 Begegnungen Neunter.

An Brisanz fehlt es nicht

Das Duell der alten Rivalen ist diesmal also schon aufgrund der Tabellensituation besonders brisant. Mit einem Sieg wären die Schwenninger an den Tuttlingern vorbei und der Fall nach unten, verursacht durch fünf sieglose Spiele, wäre gestoppt.

Die Tuttlinger sind nicht gerade auswärtsstark, haben auf fremden Plätzen in sieben Partien erst sieben Zähler eingefahren. Mit 30:29 Treffern hat der SC ein knapp positives Torverhältnis. Bester Torschütze ist bisher Buba Camara, der wie BSV-Goalgetter Fabio Chiurazzi sechs Mal ins Schwarze getroffen hat.

Schwenningen hat mit 23:22 Toren ebenfalls um einen Treffer ein positives Torverhältnis. „Das Derby ist für beide Mannschaften nun sehr wichtig. Ich erwarte ein interessantes und enges Spiel“, sagt Nullsiebener-Coach Jago Maric. Die Pleite in Freudenstadt sei abgehakt.

Das sagt Jago Maric im Vorfeld

Jago Maric sagt weiter: „Es war auch in der vergangenen Saison so, immer wenn es eng wurde und drauf ankam, waren wir da. Dies wird auch diesmal so sein. Ich glaube an uns. Allerdings muss jetzt eine erhebliche Leistungssteigerung her. Wir müssen uns nach der Niederlage in Freudenstadt um 100 Prozent verbessern. Wir müssen mit ganz anderer Energie spielen und die Zweikämpfe gegen Tuttlingen annehmen. Es gilt alles zu investieren, eine hohe Siegermentalität zu zeigen.“

Über die Gäste aus der Donaustadt sagt der Schwenninger Übungsleiter: „Die Tuttlinger haben zuletzt auch nicht so gut performt. Das ist aber eine homogene Mannschaft. Die spielen im Kollektiv einen klaren und einfachen Fußball.“ Maric weiter: „Wir müssen uns gegen ihr Auftreten stemmen. Es gilt Laufbereitschaft zu zeigen, unser Wettbewerbslevel muss hoch sein.“

Ein Rückkehrer

David Seiferling, der zuletzt aufgrund eines schmerzhaften Pferdekusses fehlte, ist wieder an Bord. Ebenso kann Patrick Markovic der in Freudenstadt krankheitsbedingt fehlte, wieder mitspielen. Franck Bonny sah hingegen am vergangenen Samstag Gelb-Rot und ist nun gegen Tuttlingen gesperrt.