David Miletic, Drion Panxhaj und Marc Agyemang (von links) bejubeln den Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 für den BSV gegen Bösingen. Foto: Heinz Wittmann

Nach dem 3:2-Heimerfolg gegen den VfB Bösingen verabschiedet sich das BSV-Team in die Winterpause. Für Coach Jago Maric haben bisher einige Dinge nicht gepasst.

Landesliga WFV: Der BSV 07 Schwenningen überwintert nach seinem abschließenden 3:2-Heimsieg gegen den VfB Bösingen mit 21 Punkten aus 16 Spielen auf dem zehnten Tabellenplatz.

 

Dieser Zwischenstand ist aus Sicht der Neckarstädter schon einigermaßen enttäuschend, wollte sich der BSV doch nach dem achten Platz in der vergangenen Saison weiter verbessern.

Schwache Heimbilanz

Wenig hilfreich war dabei die Heimbilanz bisher in dieser Runde. Gegen Bösingen gelang – nach einem 4:1 gegen Ergenzingen – erst der zweite Saisonsieg auf eigenem Platz. Mit acht Zählern aus acht Begegnungen ist der BSV in der Heimbilanz der Landesliga Vorletzter.

Die Auswärtsbilanz mit 13 Zählern aus acht Partien und Rang sieben kann sich hingegen sehen lassen. „Diese Heimschwäche können wir uns nicht erklären. In den vergangenen Jahren waren wir daheim stärker als auswärts“, rätselt auch Coach Jago Maric, warum seine Mannschaft vor eigenem Anhang bisher so wenig ablieferte.

Er sagt weiter: „Wir haben aber insgesamt mindestens sechs, sieben Punkte unnötig liegengelassen.“ Das Torverhältnis ist mit 26:25 knapp positiv. „25 Gegentore sind akzeptabel“, erklärt der BSV-Coach. In der Tat. Was eher dem Schwenninger Team bislang fehlte, war die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Kasten.

Was Jago Maric fordert

Fabio Chiurazzi mit sechs und der blendend eingeschlagene Neuzugang David Seiferling mit fünf Treffern waren die beiden besten Torschützen. „Wir müssen unsere Chancen besser ausspielen“, weiß Maric. „Die Tabelle lügt nicht. Es gab vieles, was nicht so gut lief. Wir müssen klarer in den Aktionen, klarer im Spiel sein.“

Gefallen hat Jago Maric das letzte Spiel vor der Winterpause gegen Bösingen. Vor allem die Schlussphase imponierte dem Übungsleiter, obwohl sein Team in diesen Minuten in Überzahl noch unter Druck geriet. „Da haben wir dann auch einmal gegrätscht. Sinnbildlich für diesen großen Einsatz war für mich Marc Agyemang, der kurz vor Schluss noch den Ball wegräumt.“

Zugänge aktuell nicht geplant

In der Fairnesstabelle rangieren die Schwenninger mit 47 Gelben, drei Gelb-Roten und einer Roten Karte übrigens nur auf Rang 14. Mitte Januar wird der BSV das Training wieder aufnehmen.

„Stand jetzt ohne personelle Veränderungen“, verrät Maric. Erste Testpartien wurden auch bereits vereinbart. Am Mittwoch, 11 Februar, testen die Schwenninger beim FC Königsfeld und am Samstag, 14. Februar, daheim gegen den SV Bubsheim. Das erste Punktespiel ist dann die Nachholpartie am Sonntag, 22. Februar, beim SV Nehren.

Was für den BSV in der Restsaison noch drin ist?

Auf Rang 13, den möglichen Relegationsplatz, haben die Nullsiebener vier Punkte Vorsprung. Zu Rang sieben, der eine Verbesserung gegenüber der vergangenen Saison bedeuten würde und den aktuell der VfL Pfullingen einnimmt, sind es vier Punkte Rückstand. „Wir möchten auf jeden Fall einen klareren Abstand zum unteren Tabellendrittel. Dafür haben wir auch die Qualität“, unterstreicht es der Coach.