Mit der SpVgg Freudenstadt ist der Tabellenletzte zu Gast in Schwenningen. Auf die leichte Schulter nehmen will die Maric-Elf das Spiel aber nicht.
Landesliga: BSV 07 Schwenningen – SpVgg Freudenstadt (Samstag, 15.30 Uhr). Die Gäste aus dem Nordschwarzwald kassierten am vergangenen Wochenende eine 0:1-Heimniederlage gegen Nehren und ist mit 16 Zählern aus 29 Begegnungen Träger der Roten Laterne. Der Aufsteiger muss also direkt wieder in die Bezirksliga absteigen.
Und dabei konnte sich die Offensive der Freudenstädter noch einigermaßen sehen lassen. 41 geschossene Tore sind mehr als die des SV Seedorf, der mit 37 Treffern derzeit Rang 13 und damit den Relegationsplatz einnimmt.
Fällt das 100. Gegentor?
Beachtliche 13-mal traf Patrick Ostojic ins Schwarze. Ostojic hatte auch beim 2:1-Hinspielsieg gegen den BSV die beiden Elfmeter versenkt. Das Anschlusstor von Fabio Chiurazzi kam seinerzeit zu spät, fiel erst in der Nachspielzeit. Der Schwenninger Franck Bonny hatte in jener Partie Gelb-Rot gesehen. 97 Gegentore sind für Freudenstadt allerdings ein Brett. Nicht ausgeschlossen, dass die Spvgg. Freudenstadt am Samstag im Gustav-Strohm-Stadion ihr 100. Gegentor hinnehmen muss.
Starke BSV-Rückrunde
Dies wäre auf jeden Fall so, sollte sich der BSV in so guter Torlaune wie zuletzt beim 5:3-Sieg bei Croatia Reutlingen zeigen. Die Kicker vom Neckarursprung sind mit 45 Zählern aus 29 Begegnungen Achter. Trainer Jago Maric gefällt besonders die Entwicklung seines Teams. Stand dieses in der Hinrundentabelle mit 21 Punkten aus 16 Spielen auf Platz neun, ist es aktuell in der Rückrundentabelle mit 24 Zählern aus 13 Begegnungen Vierter.
Indes, eines will Maric unbedingt noch aufpolieren – und das ist die Heimbilanz. In der Auswärtstabelle belegt der BSV mit 27 Punkten aus 15 Spielen Rang vier, ist in der Heimtabelle mit 18 Zählern aus 14 Begegnungen aber nur Zwölfter. „Es ist keine Frage, dass wir die letzten beiden Heimspiele gegen Freudenstadt und Nehren noch gewinnen wollen“, so Maric.
Zur Partie am Samstag sagt der Schwenninger Übungsleiter: „Freudenstadt ist schon abgestiegen, die werden aber dennoch versuchen, sich gut zu verkaufen. Wie gesagt, wir wollen die Saison aber nicht einfach ausklingen lassen, sondern mit Spaß und Freude auch in das Spiel gegen Freudenstadt gehen und das Maximum abrufen.“
Maric hat am Samstag den kompletten Kader zur Verfügung. Mit Kilian Dinger, Semih Gökdag und Philipp Beiter auch alle drei Torhüter. Wer den Kasten hüten, wird will der BSV-Coach kurzfristig entscheiden.
Esendige geht
Einen Abgang gibt es nun aber doch für die kommende Landesliga-Saison. George Esendige wird in der neuen Spielzeit nicht mehr für die Nullsiebener auflaufen. „Er hat in Nagold eine Festanstellung bekommen“, erklärt Maric über den trickreichen Offensivmann aus Kamerun.