Landesligist BSV Schwenningen geht mit Transfercoup Volkan Bak in die Restsaison. Coach Jago Maric verrät, wie es zum Wechsel des Ex-Nullachters kam.
„Es wird Zeit, dass es wieder losgeht“, freut sich der 46-Jährige auf die Vorbereitung mit dem Tabellenzehnten der WFV-Landesliga-Staffel 3. Mit dem BSV will sich Maric in der Restsaison nach oben arbeiten.
Und was würde passieren, sollte sich der FC 08 Villingen wegen des dort derzeit freien Trainerstuhls melden? Immerhin war Jago Maric bis zum Sommer 2020 knapp fünf Jahre als (erfolgreicher) Übungsleiter bei den Nullachtern tätig.
Zuvor war Maric noch viel mehr Runden als Spieler – insgesamt 17 Jahre – in Villingen unter Vertrag gestanden, ist eine echte Legende des FC 08.
Jago Maric, ist die Vorbereitung beim BSV Schwenningen schon angelaufen?
Wir sind am Dienstagabend in die Vorbereitung gestartet. Das erste Testspiel bestreiten wir am 25. Januar beim Oberligisten Türk. SV Singen.
Mit dabei ist Volkan Bak, der bisher für den Türk. SV Singen in der Oberliga und zuvor beim FC 08 stürmte. Wie kam es zu diesem Transfercoup?
Ich habe Ali Günes (Trainer in Singen) wegen eines Testspiels kontaktiert. Dann habe ich erfahren, dass Volkan frei werden könnte. Dann ging alles sehr schnell. Ich kenne Volkan ja noch gut aus gemeinsamen Zeiten in Villingen. Der Kontakt ist auch nie abgerissen.
Apropos FC 08: Villingen ist wieder einmal auf Trainersuche. Wie würden Sie reagieren, wenn die Nullachter bei Ihnen deshalb anklopfen würden?
Ich würde den Hörer sicher abnehmen. Mehr aber nicht. Ich fühle mich beim BSV wirklich sehr wohl. Hier gibt es wunderbare Menschen. Ich spüre eine enorme Wertschätzung in Schwenningen. Derzeit mache ich mir also wirklich nur über den BSV Gedanken, mit dem ich noch viel vorhabe.