BSV-Trainer Jago Maric hatte seinen Spielern einiges mitzuteilen. Foto: Heinz Wittmann

Der BSV-Coach erwartet von seinen Spielern in Ergenzingen eine Leistungssteigerung. Die Gastgeber stehen enorm unter Druck.

Landesliga: TuS Ergenzingen – BSV 07 Schwenningen (Sonntag, 15 Uhr). Die Hausherren kassierten am vergangenen Wochenende eine 1:3-Pleite in Nehren und sind mit 17 Punkten aus 24 Spielen Tabellensechzehnter und damit Vorletzter. Die Mannschaft von Trainer Florian Schwend befindet sich also im Abstiegskampf. Zu Rang zwölf, dem Relegationsplatz, den derzeit der SSC Tübingen einnimmt, fehlen bereits satte acht Punkte.

 

Ergenzingen konnte bislang in dieser Saison weder daheim noch auswärts überzeugen. In der Auswärtstabelle ist der TuS mit sieben Zählern 15., in der Heimtabelle mit zehn Punkten nur Vorletzter. Das Torverhältnis ist mit 39:60 deutlich negativ.

Bester Torschütze der Kicker aus dem Rottenburger Stadtteil ist Dave Nzally mit elf Treffern. Der TuS Ergenzingen muss jetzt fast schon zwingend punkten, um noch echte Chancen auf den Ligaverbleib zu haben.

Doch da hat der Gast vom Neckarursprung natürlich etwas dagegen. Der BSV holte im Derby gegen Seedorf ein 4:4-Remis und ist mit 34 Zählern aus 23 Partien Achter. Mit 49:40 haben die Schwenninger ein positives Torverhältnis. Fabio Chiurazzi hat bereits 16-mal erfolgreich eingelocht, nur Mirhan Inan (TSG Balingen II) mit 21 und Pascal Schoch (SG Empfingen) mit 18 Toren, versenkten das Runde noch häufiger im Eckigen.

Jago Maric: „Einige Dinge waren gegen Seedorf nicht so gut“

BSV-Trainer Jago Maric will jetzt in erster Linie aber das Defensivverhalten seiner Mannschaft weiter verbessern. „Einige Dinge waren gegen Seedorf nicht gut. Die Spieler müssen noch mehr Entschlossenheit zeigen und Verantwortung übernehmen. Wir hatten die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit den Gegner total im Griff. Dann kassieren wir aber zwei Gegentore durch Standards, die so nicht fallen dürfen“, sagte Maric: „Insgesamt muss unsere Disziplin besser werden. Und dies im Sinne, dass die Spieler die ihnen die zugedachten Aufgaben auch erfüllen.“

Über Gastgeber Ergenzingen sagt der Schwenninger Übungsleiter: „Die brauchen jeden Punkt, sind also ein gefährlicher Gegner. Die haben viele junge, talentierte Spieler aus der U19 herausgebracht. Wir haben da aber körperlich Vorteile. Die sollten unsere erfahrenen Spieler dann auf dem Platz auch ausnutzen. Wir sind weiter in einem Prozess, wollen uns weiterentwickeln.“

In der Hinrunde siegte der BSV nach torloser erster Halbzeit dank Toren von Ante Rogic, Vittorio Lettieri, David Seiferling und Mario Buccelli klar mit 4:1.