Bruno Zimmermann ist gestorben.Archiv-Foto: Zimmermann Foto: Schwarzwälder Bote

Nachruf: Bruno Zimmermann stirbt kurz vor seinem 80. Geburtstag

VS-Tannheim. Bruno Zimmermann aus der Gemeindewaldstraße in Tannheim starb wenige Wochen vor seinem 80. Geburtstag.

Das Tannheimer Urgestein ist über die Ortsgrenzen ­hinaus bekannt, besonders in Villingen, denn es gibt fast keine Straße oder Gasse, die der gelernte Pflasterer und Straßenbauer im Laufe seines Berufslebens nicht schon zu neuem Glanz verholfen oder einfach nur ausgebessert hat.

Nach einer Lehre bei der Villinger Baufirma Raithel und nach Stationen unter anderem bei den Firmen Briegel und Götz & Mayer heuerte er bei der Stadt VS als Kapo im Bauhof an. Dem baden-württembergischen Gesellenausschuss gehörte er 34 Jahre lang an. Auch wenn seine Arbeit ein Knochenjob war, er habe sich darin wohl gefühlt, das Klima war zwar rau aber herzlich, bewertete er sein Berufsleben einmal im Nachhinein.

In seinen Aktivitäten beim Deutschen Roten Kreuz Tannheim sah er eine Art Ausgleich zu seinem Broterwerb. Er war Gründungsmitglied, 25 Jahre aktiv und half bei vielerlei Einsätzen, wie beispielsweise bei den Blutspende-Aktionen, immer gerne mit. Er war gerne auf den Beinen, das hieß, so lange es ihm möglich war, traf man ihn bei Volksmärschen und Wandertagen in der näheren Umgebung.

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