Die Holzbrücke muss saniert werden. Foto: Schweizer

An der Holzbrücke beim Dienstleistungszentrum wurden Schäden festgestellt. Der Straßberger Gemeinderat gab eine Reparatur in Auftrag.

„Die Holzbrücke ist schön und hat ihren Reiz“, befand Ingenieur Peter Czerwenka. Er ging in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates auf die nach einer Prüfung dort festgestellten Schäden ein.

 

Alle Brücken in Straßberg, erläuterte Bürgermeister Markus Zeiser dazu, würden entsprechend der DIN 1076 im sechsjährigen Turnus einer detaillierten Hauptprüfung unterzogen, um ihre Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit zu beurteilen und Schäden frühzeitig zu erkennen.

Bei der Holzbrücke beim Dienstleistungszentrum sind Gewindebolzen und Verschraubungen stark korrodiert, was die Dauerhaftigkeit des Bauwerks beeinträchtigt. Der Bereich der Auflager sei sehr schwer zugänglich, erklärte Peter Czerwenka. Anfangs schien eine Reparatur nur möglich, indem die Brücke mit einem Autokran angehoben wird. „Wir sind nach der Besichtigung mit einem Holzfachbetrieb zu der Ansicht gekommen, dass eine Sanierung der kritischen Bereiche auch ohne Anhebung möglich ist“, erläuterte der Ingenieur.

Zudem müssten Holzteile ausgetauscht, Stahlteile von Korrosion befreit und 20 Geländerpfosten samt 250 Staketen erneuert werden. Malerarbeiten kommen dazu, ebenso das Auftragen einer Epoxidharz-Antirutschbeschichtung auf der Lauffläche. Die Kalkulation liegt bei 22 000 Euro.

Einstimmig beschloss das Gremium, das Büro Czerwenka mit der Ausschreibung zu beauftragen, da die Schadensbeseitigung kurzfristig erforderlich ist.