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Brigachtal Zehn Gemeinden im Biotop-Vorhaben

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Über die geplante Feuchtbiotopvernetzung ließen sich die Brigachtaler Landwirte von einem Referenten informieren. Foto: Kaletta Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Georg Kaletta

Brigachtal. Feuchtbiotopvernetzung heißt das Schlagwort, mit dem sich nicht nur die Brigachtaler Landwirte, sondern auch ihre Berufskollegen in einigen Landstrichen von Baden-Württemberg beschäftigen müssen.

Das Leitwort steht für ein Naturschutzgroßprojekt, für dessen Umsetzung zehn bis zwölf Jahre veranschlagt wurden und das Fördervolumen von 90 Prozent aus Naturschutzmitteln vom Bund und Land stammt. Bisher wurden im Land fünf gleichartige Projekte mit Zuschüssen zwischen 500 000 und 15 Millionen Euro gefördert.

Auf den Landkreis bezogen erstreckt sich das Vorhaben auf zehn Gemeinden. Über 2000 Hektar groß sind die für die Vernetzung vorgesehen Gebiete. In der näheren Umgebung sind es Abschnitte im Bregtal, im Einzugsbereich der Stillen Musel bei Bad Dürrheim, im Schwenninger Moos, sowie entlang dem Verlauf der Brigach, wobei die Gemarkung von Brigachtal mit 490 Hektar einen großen Anteil einnimmt.

Bei der ersten Präsentation des Großprojektes im Kreisgebiet machte der BLHV-Geschäftsführer Bernhard Bolkart die Landwirte darauf aufmerksam, dass es sich hierbei um dauerhafte und somit unumkehrbare Maßnahme handelt.

Allerdings handele es sich nicht um Verordnungen von oben herab, vielmehr werde auf die Bewirtschafter der vorgesehenen Flächen zugegangen und das Gespräch gesucht. Sollte von den Landwirten keine Bereitschaft vorhanden sein, Flächen für das Vorhaben zu Verfügung zu stellen, werde es nicht zur Vernetzung der Feuchtbiotope kommen.

Markus Röhl von der Bundesförderung Naturschutzprojekt stellte den Landwirten anschließend das Großprojekt vor. Um Missverständnisse zu vermeiden, wies er eingangs darauf hin, dass er kein Vertreter einer Behörde sei, sondern sein Büro den Auftrag zur planerischen Erstellung erhalten habe.

Von der Gebietskulisse konnte sich die Versammelten anhand des verteilten Kartenmaterials ein Bild machen. Zum Thema zeitlicher Ablauf sagte Röhl den Landwirten, dass man sich drei Jahre Zeit nehmen werde, um miteinander zu sprechen. In der zweiten Phase gehe es dann um den Ankauf der benötigten Flächen beziehungsweise deren Pachtung oder Tausch gegen gleichwertige.

Der Flächenerwerb erfolgt zu marktüblichen Preisen. Auf der Brigachtaler Gemarkung habe man die Renaturierung des Fließgewässers Brigach vor, wozu zur Extensivierung einige Teilbereiche in der Talaue erworben werden müssten. Außerdem sei in etlichen Abschnitte die Wiederaufnahme der Grünlandnutzung vorgesehen. Das Zentrum des Naturschutzgebietes Plattenmoos soll durch Wiedervernässung in die Feuchtbiotop-Maßnahmen eingebunden werden.

 
 

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