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Brigachtal Sorge um Lärm durch Schrottschere

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Das Entsorgungsunternehmen Scholz an der Überaucher Straße war Thema im Gemeinderat. Durch eine Ersatzschere soll die Lastwagen-Frequenz niedriger werden. Foto: Appel Foto: Schwarzwälder Bote

Brigachtal. Die Firma Carl-Heinz Scholz GmbH aus Brigachtal möchte gerne eine neue Schrottschere am Standort Überaucher Straße in Klengen aufbauen Das war Thema in der jüngsten Gemeinderatsitzung. Seitens der Firma wurde eine Geräuschimmissionsprognose in Auftrag gegeben. Diese kam zu dem Ergebnis, dass eine zweiseitige drei Meter hohe Lärmschutzwand notwendig ist, die das Unternehmen bereits errichtet hat. Lärm sei weiterhin durch die Schrottschere nicht zu erwarten.

Für eine weitere unangekündigte Messung kam das Gewerbeaufsichtsamt. Die Grenzwerte wurden bei zwei Messungen eingehalten, erläuterte Bürgermeister Michael Schmitt. Sogar der vorbeifahrende Verkehr hätte mehr Lärm verursacht.

Josef Vogt (Pro Brigachtal) äußerte die Frage, ob es denn eventuell auch um eine zweite Schere gehen und dann mehr umgeschlagen würde. Ferdinand Ritzmann (Pro Brigachtal) ergänzte, dass es sich um eine mobile Schrottschere handeln würde, die den aktuellen Standort auch verlassen könne. Schmitt erklärte, dass die Rentabilität und Effizienz gesteigert würde, Transporte würden eingespart, da die Schrottpresse vorhandene Materialien schneller klein bekomme. Schmitt meinte, er würde die Bedenken teilen und die Immissionen im Bereich der Straße im Auge behalten.

Unternehmensinhaber Thomas Scholz berichtete, dass er in permanenten Dialog mit der Gemeinde steht und auch immer gesprächsbereit sei. Es handele sich um eine kleine Ersatzschere, die auf einem Lastwagen Platz habe und am jetzigen Standort verbleibe. Es würde auch nicht lauter werden – im Gegenteil. Das Material würde zerkleinert und somit passe auf einen Lastwagen mehr als bisher. "Dadurch wird die Lkw-Frequenz niedriger", so Scholz. Ein vermehrtes Umschlagen verneinte er, denn "irgendwann würde man an Kapazitätsgrenzen stoßen". Er könne die Bedenken der Bürger verstehen. Deshalb sei freitags um 15 Uhr Schluss, um am Wochenende Ruhe zu haben.

Jens Löw (SPD) bezog sich auf sein Gespräch mit dem Firmeninhaber und bekräftigte, dass es wirklich um einen Ersatz gehe.

Bei drei Enthaltungen wurde die Bauangelegenheit beschlossen.

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Cornelia Spitz

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