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Brigachtal Neue Wohnbauflächen notwendig

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Das Baugebiet Bromenäcker II könnte erweitert werden, hier entstünden dann circa 15 neue Bauplätze. Foto: Appel Foto: Schwarzwälder Bote

An welchen Orten neues Bauland in Brigachtal entstehen soll, wurde in der Gemeinderatsitzung besprochen.

Brigachtal. Im Moment sei vor allem Klengen mit dem Baugebiet Bromenäcker an vorderster Front mit neuem Bauland, zudem ein weiteres Gebiet beim Gaisbergring. Auch in Kirchdorf und Überauchen soll überlegt werden, welche Flächen zur Auswahl stehen.

Im Moment sind alle 23 Bauplätze im aktuellen Neubaugebiet Bromenäcker vergeben. Derzeit gibt es kein Angebot mehr an kommunalen Bauplätzen, obwohl sich bereits 16 Interessenten gemeldet haben.

Hauptamtsleiter Martin Weißhaar stellte fest, dass die Baulandentwicklung ganz wichtig sei. Nun gebe es ein neues Gesetz, das es den Kommunen erleichtere, Bauland auszuweisen. Im Baugebiet Bromenäcker, Bauabschnitt II, könnten kurzfristig eventuell 15 neue Bauplätze entstehen. Doch erst müsse das Grundstück gekauft werden, ein Kaufangebot liege bereits vor. Hierfür gebe es ein vereinfachtes Bebauungsplan-Verfahren ohne Flächennutzungsplan (FNP). In einer mittelfristigen Planung befinde sich das neue Baugebiet beim Gaisbergring-Süd, hinter dem Waldspielplatz. Ein Gutachten für die Überprüfung von Flora und Fauna liege der Gemeinde bereits seit Herbst 2017 vor, mit dem Ergebnis dass es Maßnahmen bedarf zum Schutz, diese aber nicht unüberwindbar seien. Ab 2020 könne die Erschließung beginnen und ab circa 2021 neue Bauplätze entstehen. Ein Spannungsfeld zwischen dem Angebot von Bauplätzen und Naturfragen sei immer vorhanden.

Nach wie vor im kurz- bis mittelfristigen Blickpunkt sei auch die Entwicklung innerörtlicher kommunaler Areale an bedarfsgerechten Bau- und Wohnformen. Hier nennt die Gemeindeverwaltung in erster Linie Überauchen mit dem ehemaligen Kranz-Areal, Grundstücken an der Hauptstraße 54 und eventuell auch der Umbau des aktuellen Kindergartens. Des weiteren sollen weitere Entwicklungspotenziale in Überauchen, Kirchdorf und Klengen gemäß dem Entwicklungskonzept der Gemeinde weiter verfolgt werden. Bereits 2011 waren hier Gebiete angedacht, in Überauchen bei der Vorbergstraße, im Haslen hinter der Halle und in Kirchdorf im östlichen Bereich. Insgesamt sieht die Planung somit 50 neue Bauplätze vor, welche sieben bis acht Jahre reichen sollen.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass für das neue Gebiet Bromenäcker II der Bebauungsplan vorbereitet werden soll. Der Flächennutzungsplan für die Ausweisung des Wohnbaugebietes Gaisbergring-Süd soll weitergeführt werden und parallel dazu erste Prüfungen von Flächen in Überauchen und Kirchdorf erstellt werden. Dies wurde mit einer Enthaltung von Jens Löw, SPD beschlossen. Er hatte sich dafür eingesetzt, eine vernünftige Verteilung über den Ort zu erreichen und das neue Gebiet Gaisbergring zurückzustellen. Das fand generell Anklang, jedoch meinte Bürgermeister Michael Schmitt auch, dass es lediglich um den Flächennutzungsplan gehe und noch nicht um den Bebauungsplan. Im Zuge der Planung können Anregungen auch von Bürgern miteinfließen.

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Cornelia Spitz

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