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Brigachtal Hochbehälter von Blitz getroffen

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Wassermeister Gotthard Kloker hält hier ein Stück der weggesprengten Wand in der Hand. Die Wasserleitung vor ihm fiel dem Blitzeinschlag zum Opfer. Foto: Neß

Brigachtal - Zahlreiche Brigachtaler wunderten sich am Wochenende über die unterbrochene Wasserversorgung. Ursache hierfür war ein Blitz, der am Hochbehälter Sallen eingeschlagen ist.

Ein Blitzeinschlag setzte einen Teil der Brigachtaler Wasserversorgung außer Kraft. Dieser schlug neben dem Hochbehälter Sallen, der sich in der Nähe der Brigachtaler Sportstätten befindet, ein und traf dort eine Telekommunikationsleitung des Wasserbehälters. Dadurch wurde eine Wasserleitung gesprengt, und ein Teil der Brigachtaler Einwohner hatte vorübergehend kein Wasser.

Eingeschlagen ist der Blitz am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr. Das eher unscheinbare und relativ kurze Gewitter hinterließ allerdings einen beträchtlichen Schaden. Betroffen von der vorübergehend unterbrochenen Wasserversorgung seien die oben liegenden Häuser in Brigachtal sowie die Siedlerhöfe gewesen, erzählt Wassermeister Gotthard Kloker. Nachdem zahlreiche Anwohner am Samstag bemerkt hatten, dass der Druck in der Wasserleitung nachließ, kontaktierten sie die zuständige Wasserversorgung, die das Problem daraufhin provisorisch behob.

In Sitzbank eingeschlagen

Im Hochbehälter waren die Folgen des Blitzeinschlags sofort ersichtlich. Ungewöhnlicherweise schlug der Blitz nicht in die unmittelbar neben dem Hochbehälter stehenden Bäume ein, sondern in eine Sitzbank neben einer dort wachsenden Linde. Dort hinterließ der Blitz ein Loch im Boden und traf ebenda auf eine Telekommunikationsleitung, wodurch im Inneren des Gebäudes ein Teil der Wand weggesprengt wurde. Der Behälter, der ein Fassungsvermögen von etwa 1200 Kubikmetern Wasser hat, ist zu einem Großteil leer gelaufen. Lediglich die Brandbrücke konnte das vollständige Leerlaufen des Behälters verhindern. Eine der Wasserleitungen ist aufgrund des Drucks gerissen und wurde provisorisch mit Klemmen repariert.

Für die Versorgung der betroffenen Gebäude konnte auf andere Wasserleitungen zurückgegriffen werden, berichtet Kloker. Etwa gegen 22 Uhr wurde die Versorgung am Samstagabend dann wiederhergestellt. Die beschädigten Leitungen werden nun begutachtet und repariert.

Für die Landwirtschaft und insbesondere die Tiere hätte die unterbrochene Wasserversorgung problematisch werden können, gibt Bürgermeister Michael Schmitt zu bedenken. Gerade deshalb sei es so wichtig gewesen, dass sofort reagiert wurde, lobte er Kloker und seine Kollegen.

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