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Brigachtal Gehweg führt bis nach Überauchen

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Rund um das Seniorenheim wird die Ortsdurchfahrt aufgewertet. Foto: Appel Foto: Schwarzwälder Bote

Für die Aufwertung der Ortsdurchfahrt Klengen am Seniorenheim in der Marbacher Straße ist der Zuwendungsbescheid eingegangen. Details zu den geplanten Maßnahmen wurden in der Gemeinderatssitzung vorgestellt und beschlossen.

Brigachtal. Mit nur einer Gegenstimme wurden die Arbeiten auf den Weg gebracht, wobei einige Details nach der Diskussion im Gemeinderat noch für die weitere Planung aufgenommen wurden.

Dazu gehören ein Handlauf, die Pflasterung der Gehwege, des Weiteren wird geprüft, ob die Esche und das Natursteinpflaster beim Abgang Richtung Rathaus erhalten werden können, und ob der Fußgängerweg Richtung Schützenstraße barrierefrei erfolgen kann, dies befürwortete unter anderem Olaf Faller (Bürgerinitiative).

Für die Umbauten vor dem Seniorenzentrum wurden von den kalkulierten Kosten von 414 053 Euro gut 139 160 Euro an Zuschüssen gewährt. Marcus Greiner von Greiner Ingenieure stellte die Details zu den geplanten Maßnahmen vor. Diese sollen ab sofort bis August 2018 durchgeführt werden. Eine behindertengerechten Ausführung für Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte steht ganz oben auf dem Plan. Zwischen der Straße und dem Gehweg soll es möglich sein, eben zu laufen, der Gehweg wird zwei Meter breit sein. Er soll des Weiteren ausgebaut werden in Richtung Überauchen, bis zur Fußgängerquerung hinter dem Kreisverkehr. Die bisherige Bushaltestelle wird bleiben, ein neues Wartehäuschen wird kommen.

Nach dem Zebrastreifen in Richtung Kirchdorf wird es weitere Längsparkplätze geben, zehn Stück auf der Seite des Seniorenzentrums, drei Stück auf der anderen Seite so Greiner. Sie werden 2,20 Meter breit sein. Insgesamt soll die Gestaltungsqualität verbessert werden, dazu gehört auch eine neue einheitliche Pflasterung, welches für Rollatoren geeignet ist. Die Pflasterarbeiten sollen rund 139 477 Euro kosten. Ferdinand Ritzmann (Pro Brigachtal) meinte, dass die Gehwege so eben gestaltet sein sollen für Senioren wie möglich, das sei wichtig.

Zudem wollte er wissen, wenn die Parkplätze in unmittelbarer Nähe der Bushaltestelle sind, ob dies dann nicht ein Gefahrenherd sei. Greiner meinte hierzu, dass der Bus vorfahrtsberechtigt sei und ausparkende Fahrzeuge eben dann warten müssten. Das Ziel sei es, Parkplätze zu schaffen. Josef Vogt (Pro Brigachtal) brachte den Winterdienst ins Spiel, da die Schneeräumfahrzeuge den Schnee zur Seite schieben würden und die Parkplätze dann mit Schnee zu wären. Die Auswahl der Pflaster soll Salz aushalten können. Hierzu meinte Greiner, dass der bessere Beton verwendet würde und Patrick Lutz der Ortsbaumeister ergänzte, dass der Hersteller für zehn Jahre eine Garantie zur Frostbeständigkeit gibt.

Falls die Esche, unter der die Parkplätze entstehen sollen, Schaden anrichtet sollte, wollte Theo Effinger (CDU) wissen, wer dafür haftet. Jens Löw (SPD) sagte hierzu, wenn Pflegemaßnahmen gemacht werden zahlt die Versicherung, "wenn was passieren sollte".

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