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Brigachtal Fasnetsumzug zieht durch Klengen

Von
Foto: Bettina Appel

Brigachtal-Klengen - Hoorig Miau, Schore Hexe und Narri Narro – beim Klengener Umzug machten wieder etliche Hästräger die närrisch geschmückten Straßen zu einem perfekten Freiluftfasnachtsevent.

Während der Umzug bei minus zwei Grad und heftigem Schneetreiben begonnen hatte, wurden die Narren dann später mit strahlendem Sonnenschein belohnt. 23 Gruppen zogen am Rosenmontag durch die Ortschaft.

Die Überauchener Abrissbagger waren unterwegs, die schon unkten, ob Überauchen irgendwann nur noch aus einem grünen Park besteht, wenn nun das Hirtareal abgerissen wurde und bald die Halle dran glauben soll. Fehlende Muswieber wurden spaßeshalber aufs Korn genommen von schwarz-weißen Katern, den "Moschtlern". Man hätte sie eventuell eingesperrt oder warum würden sie nicht mitlaufen?

Der fast schon legendäre Kanuzug des Narrenrates, bestehend aus Jens Oberföll, Ann-Katrin Turina und Carina Weißhaar sorgte mit seinen durchklingenden Rufen für viel Aufmerksamkeit beim gut gelaunten Publikum.

Jens Oberföll moderierte auf Höhe des Werks-und Vereinshauses den Umzug und hielt das ein oder andere Schwätzchen mit dem kostümierten Publikum am Straßenrand.

Der Bondelfleck rückte in den bunten Kostümen mit dem Traktor von Überauchen an. Gäste waren dieses Mal auch dabei, die Stadthexen von Donaueschingen in ihren rot-grünen Häsern sorgten ebenso für Trubel wie die Hohenlupfener Narrenzunft die Wächtengilde. Schaurig wurde es mit den Waldgeistern und Nachtschattenhexen, ebenfalls aus Donaueschingen.

Die heimischen Schorenhexen und die Grieblihexen lehrten den Besuchern das Fürchten. Der Butzesel ließ sich ebenfalls durch die vollen Gassen treiben und hatte neben den Würsten sogar Bananen für die Vegetarier dabei.

Geblitzt wurde auch eifrig. Das Tempolimit wurde mit einer waghalsigen Fahrradeinlage aufs Korn genommen. So gab es das ein oder andere schöne Erinnerungsfoto von den Teilnehmern.

Die Landfrauen zeigten auf, dass Brigachtal ohne Probleme auch eine Seilbahn bauen könnte, wie es unlängst in Villingen hierzu Untersuchungen gegeben habe. Sobald die schön gebastelten Gondeln Jens Oberföll tragen würden, könne er seine Zustimmung für diese Idee geben.

Die Fußgruppen Weißer, Hettich und die blau bemalte Schlumpfkapelle präsentierten dem Publikum ihre schönen Kostüme. Die Gardemädels, die Trommlerinnen, die Musiker, die Strohmänner und die Strohhansel fehlten ebenso wenig wie die Landjugend, die mit einem tollen Wagen auffuhr. 20 Wochen hätten sie für dessen Erstellung gebraucht. Den ein oder anderen erwischten sie mit ihren Strohsträußen oder "seiften" den ein oder anderen Besucher komplett ein, was für viel Jubel und Unterhaltung beim Publikum sorgte. Dieses harrte trotz des launigen und kalten Wetters sehr lange aus.

Bei den vielen Ständen, Besenwirtschaften und Zelten im Ort und der Halle konnten sich die Besucher und Umzugsteilnehmer dann bei Bier, Glühwein und Punsch wieder von Innen wärmen.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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