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Brigachtal Einblicke in rechtliche Betreuung

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Der Landtagsabgeordnete Karl Rombach im Gespräch mit Geschäftsführer Christian Müller-Heidt (links) und dem Vorsitzenden des SKM, Josef Vogt. Foto: Schwörer Foto: Schwarzwälder-Bote

Aus erster Hand über die Situation der rechtlichen Betreuung durch den Katholischen Verband für soziale Dienste (SKM) im Schwarzwald-Baar-Kreis informierte sich der CDU Landtagsabgeordnete Karl Rombach und kam mit dem Vorsitzenden Josef Vogt, ins Gespräch.

Brigachtal. Zusammen mit dem Geschäftsführer des Vereins, Christian Müller-Heidt, gab er Rombach einen Überblick zur Tätigkeit des seit 25 Jahren als Betreuungsverein tätigen SKM, der auf dem Gebiet des Schwarzwald-Baar-Kreises annähernd 200 Personen auf der Grundlage des Betreuungsrechtes begleitet.

Gerade die vielen Details des Betreuungsrechtes waren es, die den Wahlkreisabgeordneten sehr interessierten. So sei ihm bisher nicht bekannt gewesen, dass knapp 80 Prozent der Betreuungen von ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern getätigt werden. Es sind in der Regel Frauen und Männer, die sich am Ende einer meist sozial orientierten beruflichen Laufbahn in den Dienst des Vereins stellen. Dieser bereitet diese Personen auf das Amt einer gesetzlichen Betreuungsführung vor und begleitet sie fachlich. Dies ist schon deshalb notwendig, da die rechtlichen Rahmenbedingungen sehr komplex sind und jeder Betreuungsfall sehr individuelle Anforderungen verlangt, berichtete Vogt.

In der Funktion eines sozialen Rechtsbeistandes nimmt die Betreuerperson definierte Aufgaben vom Betreuungsgericht für seinen "Schützling" wahr, die diese zusammen mit der anvertrauten Person zu dessen Wohl erledigt. Neben der treuhänderischen Vermögensverwaltung sorgt die betreuende Person dafür, dass die materiellen Ansprüche gegenüber den Sozialbehörden und der Versorgungskassen geltend gemacht werden. Darüber hinaus leisten die Betreuer in vielfacher Weise Beistand bei der Regelung der Wohnungsangelegenheiten, sei es in den eigenen vier Wänden oder bei der Unterbringung in einem Pflege- oder Altenheim.

Und nicht zuletzt kümmern sich die Frauen und Männer auch um die Gesundheitssorge ihrer Schützlinge, die von präventiven Routinemaßnahmen bis zu Entscheidungen für Operationen mit langen Heilverfahren reichen. All diese Tätigkeiten sind zunächst für die Menschen gedacht, die ohne diese Hilfen gar nicht oder äußerst eingeschränkt in der Gesellschaft zurechtkommen würden. Andererseits helfen die Betreuer den Behörden, den Einrichtungen, der Wirtschaft als verlässliche Mittler, ohne die ein gesellschaftliches System gar nicht oder nur sehr erschwert funktionieren würde.

Mit der Feststellung, dass es sich hier um eine Win-Win-Situation handelt, die dem einzelnen Menschen und dem gesamtstaatlichen System großen Nutzen ermöglicht, unterstrich Karl Rombach anerkennend die fruchtbare Wirkung der Betreuungsvereine und hier besonders des SKM für den Schwarzwald-Baar-Kreis.

Er spürte auch die Sorgen, die den Vorsitzenden und Geschäftsführer umtreiben. An nachvollziehbaren Beispielen belegten sie den ständigen Kampf der Mitgliederwerbung und die offensichtlich zu Tage tretenden Finanzierungsschwierigkeiten der Arbeit für die Betreuerqualifizierung.

Mit dem Versprechen, sich verstärkt für die Belange des SKM an den entsprechenden politischen Stellen einzubringen, machte sich der Wahlkreisabgeordnete der CDU nach dem Gespräch auf den Weg noch Stuttgart.

 
 

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