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Brigachtal Ein Ausrufezeichen im Herbst

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Pro Musica füllt die Kirche St. Martin, und es gibt Bravo-Rufe. Das doppelstädtische Kammermusik-Ensemble beteiligt sich in unregelmäßigen Abständen am Kulturellen Herbst. Foto: Hahnel Foto: Schwarzwälder Bote

Zum Auftritt von Pro Musica sollte sich die Brigachtaler Martinskirche sehr gut füllen. Das ist ein Ausrufezeichen im Kulturellen Herbst. Hauptorganisator Josef Vogt darf mehr als zufrieden sein.

Brigachtal. Das Preisträger-Konzert vor einem Monat litt unter einer schwachen Resonanz, und es ergaben sich Fragezeichen. Nun aber sind die Mienen der "Herbstmacher" wieder aufgehellt, und es kann durchgeatmet werden. Pro Musica hatte einen Heimvorteil und ist in Brigachtal bekannt, das doppelstädtische Ensemble widmet sich seit über 20 Jahren vor allem der Kammermusik. Die sich aus Musiklehrern zusammensetzende Formation kann es aber schlicht und ergreifend, ein Heimbonus garantiert schließlich noch keine vollen Zuschauerreihen.

Zu den versierten Streichern gesellte sich diesmal die Solistin Julia Rebecca Hoover, mit der Stuttgarter Violonistin hat man einen prima "Fang" gemacht. Hoover gilt als überaus talentiert und räumte zurückliegend Preise beim Wettbewerb Jugend musiziert ab. In Brigachtal ließ die junge Frau einmal mehr aufhorchen. Bei Bedarf auch schnell, einfühlsam sowie punktgenau – das Publikum zollte ihr und den Kollegen Respekt.

Die ersten Bravorufe ergaben sich früh, akustisch vernehmbare Zuhörer sind im Verlauf von Klassikkonzerten ja eher eine Seltenheit.

Sieben rumänische Volkstänze von Béla Bartók (1881 bis 1945), zweimal Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 bis - 1847) mit dessen d-Moll-Konzert und der Streichsinfonie in h-Moll – es schallte prima in der ehrwürdigen Kirche St. Martin.

Erneut wurde deutlich, dass der alte Sakralbau eine fast schon umwerfende Akustik bietet. Bartoks Tanzreigen erheiterte und beschwingte, mit dem deutschen Komponisten, Pianisten und Dirigenten Mendelssohn-Bartholdy ging es in die Tiefe. Den bedeutenden Musiker der Romantik interpretierte Pro Musica nahezu proplemfrei, über einen kleinen Ausrutscher ging das von Johannes Kaletta geleitete Ensemble routiniert hinweg.

Die ersten Konzertbesucher trafen an der Martinskirche bereits eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn ein, der eine oder andere studierte die am Kirchenhaus stehende Informationstafel und schaute sich das Gebäude etwas näher an. Ein junges Paar hatte übrigens seine beiden kleinen Kinder dabei. Diese wurden zu den jüngsten Besuchern von Pro Musica und lauschten im Verlauf mucksmäuschenstill.

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