Auch in der Lidl-Zentrale in Neckarsulm ist eine Briefbombe explodiert. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Wer kann zur Aufklärung der Serie mit drei an Lebensmittelhersteller und -händler verschickten Briefbomben beitragen? Die Staatsanwaltschaft hat jetzt eine Belohnung für Hinweise ausgesetzt.

Heidelberg - Nach der Serie mit drei an Lebensmittelhersteller und -händler verschickten Briefbomben hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt. Die Belohnung gilt für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat führen, teilten die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Freitag mit.

Sie erhoffen sich Angaben zu dem bereits veröffentlichten Video des mutmaßlichen Täters. In dem Video soll zu sehen sein, wie der mit einem auffälligen Schal bekleidete Tatverdächtige die Sendungen in einer Postannahmestelle in Ulm abgibt.

In Untersuchungshaft sitzt ein 66 Jahre alter Rentner aus dem Raum Ulm. Er soll an den Discounter Lidl und die Wild-Werke, unter anderem Produzent der Capri-Sonne, in Baden-Württemberg Briefbomben geschickt haben. Diese explodierten und verletzten Mitarbeiter beider Unternehmen. Eine an den Babykosthersteller Hipp gerichtete Briefbombe konnte im Verteilzentrum am Flughafen München abgefangen werden.

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