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Brandserie in Stuttgart Der Auto-Brandstifter schlägt weiter zu

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Dieser VW Beetle wurde am Mittwochmorgen ein Raub der Flammen. Foto: 7aktuell.de/Oskar Eyb

Stuttgart - Seine pyromanische Veranlagung ist nun vollends durchgebrochen: Ein Unbekannter hat in der Nacht zum Mittwoch erneut Autos in Brand gesteckt. Wieder im Bereich der Halbhöhenlage an der Ecke der Stafflenberg- und Diemershaldenstraße im Stadtbezirk Mitte, wo schon vor knapp einer Woche Autos in Flammen aufgingen.

Diesmal traf es zwei auswärtige Autobesitzer – mit Fahrzeugen, die im Zollernalbkreis und in Köln zugelassen sind. Die Feuerwehr, gegen 0.15 Uhr alarmiert, konnte nicht mehr viel ausrichten, als ein VW Beetle und ein 1er BMW in Flammen standen. Die Autos brannten komplett aus. „Der Schaden wird vorerst auf 30 000 Euro geschätzt“, sagt Polizeisprecher Rainer Struensee. Auch drei Müllcontainer wurden durch die Flammen beschädigt.

Damit nähert sich der Gesamtschaden der 300 000-Euro-Marke. Seit 20. Juni sind in Stuttgart 15 geparkte Autos zerstört oder durch Brandhitze beschädigt worden. Dass ein Serientäter am Werk ist – daran gibt es keinen Zweifel. „Ein klares Muster ist aber nicht zu erkennen“, sagt Polizeisprecher Struensee.

Der Täter hat keine besonderen Vorlieben

Der offenbar psychisch kranke Täter scheint keine Vorlieben für bestimmte Marken zu haben, auch der Wert spielt offenbar keine Rolle. Betroffen sind auch nicht nur Autos von auswärtigen Besitzern – was den Verdacht nahe gelegt hätte, dass da einer sich darüber aufregt, dass Pendlerfahrzeuge die Parkplätze blockieren. Doch auch Anwohnerfahrzeuge sind ins Visier geraten. Die Tatorte liegen zwischen der Haußmannstraße im Stuttgarter Osten und an der Neuen Weinsteige in Stuttgart-Süd. Einzig eine Brandstiftung in der Panoramastraße Anfang Juli liegt etwas abseits der Schneise.

Die Situation spitzt sich mit der nunmehr siebten Nacht brennender Autos zu. Ob die Serie geklärt werden kann wie schon 2011? Bei der Polizei ist aus ermittlungstaktischen Gründen nicht zu erfahren, wie sie auf die Spur des Täters zu kommen gedenkt. Immerhin gibt es für die Ermittler mehr Möglichkeiten, als sich nur nachts auf die Lauer zu legen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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