Der steinerne Turm auf dem Brend Foto: Chantal Sauerburger

An klaren Tagen sieht man vom Brendturm aus die Vogesen und die Berner Alpen. Daher ist er ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer. Eine Sache trübt die Freude des Schwarzwaldvereins Furtwangen jedoch.

Seit den Ostertagen steht der Brendturm wieder Besuchern offen, teilt der Schwarzwaldverein Furtwangen mit. Während der Wintermonate musste der Turm laut baurechtlicher Vorschrift geschlossen bleiben, da ein Ausschlag von den dortigen Antennen auf den Besucherzugang nicht ausgeschlossen werden konnte.

 

Der Turm an einem der beliebtesten deutschen Wanderwege, dem Westweg, eröffnet den Wanderern erstmals auf dem Weg von Pforzheim nach Basel am Brend die weite Sicht auf die Berge des Südschwarzwalds mit Hochkopf, Feldberg, Schauinsland, sowie zum Kandel und den Vogesen.

An klaren Tagen kann man gar das Alpenpanorama mit Rätikon, Säntis, Glarner und Berner Alpen bewundern. Die Webcam auf dem Brendturm gibt zudem Wanderwilligen Hinweis zu den Sichtverhältnissen, den Temperaturen und den Windverhältnissen.

Immer wieder Müll und Graffiti

Die ehrenamtlichen Helfer des Furtwanger Schwarzwaldvereins müssen sich jedoch immer wieder über Verunreinigungen und Müll, den unverständige Nutzer im Turm hinterlassen, oder gar Aufkleber und Graffiti an Wänden, Schränken, Brüstungen oder der Dachverkleidung anbringen, ärgern, merkt der Vereins in seiner Mitteilung an.

Feier zu 125 Jahren Westweg

Am Sonntag, 18. Mai, wird der Westweg gefeiert, der seit mittlerweile 125 Jahren existiert. Ein Faltblatt des Vereins und der Stadtverwaltung weisen auf das Ereignis hin, zu dem die Stadt Furtwangen eine kleine Veranstaltung anbieten wird.