Viele kamen in kreativen Kostümen zum Umzug. Foto: Axel Dach

Beim Narrentreffen „Berg-un-Tal“ verwandelte sich Dörlinbach in ein Meer aus Farben und Masken.

Eine bunt kostümierte Narrenschar schlängelte sich am Sonntagnachmittag durch die Straßen, gesäumt von zahlreichen Zuschauern, die mit den ausrichtenden „Bremsdorfern“ das 40-Jährige der Berg-un-Tal-Vereinigung feierten. Bereits am Vormittag war im Narrendorf rund um die Festhalle viel los. Mehr als 70 närrische Gruppierungen gaben sich am frühen Nachmittag ein fröhliches Stelldichein und sorgten mit fantasievollen Maskierungen, Musik und ausgelassener Stimmung für beste Unterhaltung. Angeführt wurde der Umzug vom „Berg-un-Tal-Narren“. Sein Kostüm bestand aus Teilen der Kleidung aller sechs der Vereinigung angehörenden Gruppen. Das stand sinnbildlich für den Zusammenhalt der Vereinigung.

 

Gleich danach folgten die Berg-un-Tal-Zünfte „Bremsdorfer“ aus Dörlinbach, die „Kolibacher“ aus Weisweil, die Schweighausener „Geisenmeckerer“, die „Wällebengel“ aus Ettenheimmünster, die „Waldteufel“ aus Heimbach sowie die „Pflüme“ aus Wagenstadt. Das Besondere war, dass jede Zunft ihre örtliche Musikkapelle dabei hatte. Doch auch die übrigen Umzugsteilnehmer wie schaurige Hexen, unheimliche Teufel, Geister, Dämonen, alte „Wiebli“, schöne „Mädle“, Musikkapellen, bunt gekleidete Guggenmusiker, Geister und viele mehr, erfreuten die Besucher.

Rund zwei Stunden dauerte der Umzug, doch an ein Ende war noch lange nicht zu denken. In der bunt geschmückten Festhalle, dem großen Narrendorf und an den zahlreichen Ständen wurde weitergefeiert. Mehr als 3000 Hästräger und viele weitere Gäste hatten ihren Spaß. Ein großes Lob gebührt der „Bremsdorfer Narrenzunft“ für die Organisation sowie der Vereinsgemeinschaft und den zahlreichen Helfer. Bis in die Abendstunden herrschte beim 40. Berg-un-Tal-Treffen noch beste Stimmung.