Vor einer großen Herausforderung stand am Montagabend die Offenburger Feuerwehr: Auf einem Parkplatz beim Strandbad Gifiz stand plötzlich ein Elektroauto in Flammen – ohne zunächst ersichtlichen Grund.
Die Einsatzkräfte wurden gegen 22 Uhr von Passanten in die Platanenallee gerufen. Die Meldung: Flammen und starke Rauchentwicklung an einem Auto. Vor Ort zeigte sich, dass es sich um ein Tesla Model S handelte, das der Besitzer am Abend auf dem Parkplatz abgestellt hatte.
Hochvoltbatterie kann zum Problem werden
Die Feuerwehr rückte mit drei Einsatzfahrzeugen an. Wegen der verbauten Hochvoltbatterie gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig und dauerten längere Zeit.
Haben Sicherheitsmaßnahmen gegriffen?
Elektrofahrzeuge stellen bei Bränden besondere Gefahren dar, da sie mit einer Spannung von bis zu 800 Volt arbeiten. Zwar wird diese bei einem Feuer standardmäßig abgeschaltet. Doch ist durch den Brand nicht immer eindeutig erkennbar, ob alle Sicherheitsmechanismen gegriffen haben.
Nur das Gerippe bleibt übrig
Aus diesem Grund wurde vor der Bergung der amerikanischen E-Luxuslimousine durch den Abschleppdienst die Batteriespannung freigemessen. Trotz des intensiven Einsatzes der Offenburger Feuerwehr brannte das Fahrzeug vollständig aus. Übrig blieb lediglich das Stahlgerippe.
Wrack kommt auf Sicherungsplatz
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der Tesla von einer Fachfirma abtransportiert und auf dem Sicherungsplatz eines Abschlepphofs in Verwahrung genommen.
Polizei hat Ermittlungen aufgenommen
Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Am Dienstagvormittag teilte die Polizei mit, dass ein technischer Defekt mutmaßlicher Auslöser des Feuers war. Der Schaden könne noch nicht beziffert werden.