Das Wohnhaus in Schutterwald wurde durch das Feuer schwer beschädigt. Foto: Einsatz Report 24

Wegen schwerer Brandstiftung wird gegen einen 45-Jährigen ermittelt. Das am Sonntag in einem Wohnhaus in Schutterwald ausgebrochene Feuer richtete großen Schaden an.

Ein 45 Jahre alter Mann steht im Verdacht, für den Brand am Sonntagmorgen in der Vogesenstraße verantwortlich zu sein. Die Beamten der Kriminalpolizei haben gegen ihn Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet.

 

Das Motiv des Verdächtigen dürfte mutmaßlich in einer psychischen Erkrankung zu suchen sein, so die Polizei in einer Pressemitteilung. Der Mann sei nach Ausbruch des Brandes zunächst geflüchtet, stellte sich aber gegen Mittag selbstständig bei der Polizei.

Er hatte leichte Brandverletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt wurden. Weitere Personen wurden nicht verletzt, obwohl sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs noch Personen im Gebäude befunden haben.

Richter folgt dem Antrag der Staatsanwaltschaft

Die Dachgeschosswohnung wurde durch den Brand komplett zerstört, auch die darunterliegenden Wohnungen wurden durch die Löscharbeiten in Mitleidenschaft gezogen und sind derzeit nicht bewohnbar.

Die Staatsanwaltschaft Offenburg stellte den Antrag auf eine einstweilige Unterbringung des dringend Tatverdächtigen in einem psychiatrischen Krankenhaus. Bei der richterlichen Vorführung des Mannes am Montagnachmittag beim Amtsgericht Offenburg folgte der Ermittlungsrichter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, weshalb der Mann in eine psychiatrische Einrichtung gebracht wurde.