Gesamtkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern, Frank Scherfer informiert zum Thema Brandschutz. Foto: Schaber

Beim Vortrag in Zimmern klärt die Feuerwehr über Brandschutz auf und zeigt, wie das richtige Verhalten Brände verhindern kann.

Immer wieder kommt es zu Bränden und die Feuerwehr muss ausrücken. Dabei wären viele Brände vermeidbar oder würden gar frühzeitig erkannt, sodass sie nicht einen allzu großen Schaden anrichten.

 

Daher lud die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Zimmern, Anja Schaber, gemeinsam mit dem Gesamtkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern, Frank Scherfer, zu einem Vortrag zum Thema Brandschutz in den Johannessaal im Gemeindezentrum „Arche“.

Der erfahrene Feuerwehrmann berichtete, dass die Zahl der Brände in den vergangenen Jahrzehnten zwar abgenommen habe durch diverse Hilfsmittel zur Früherkennung wie Rauchmelder, jedoch habe sich ein Brand in der heutigen Zeit in den Wohnräumen oft schneller ausgebreitet aufgrund der leicht entflammbaren Möbel. So sei es wichtig, einige Dinge zu beachten.

Brandgefahr durch Akkus

Er riet davon ab, Akkus dauerhaft zu laden, sondern sie nach dem Ladevorgang vom Netz zu nehmen. Besonders E-Bike-Akkus sollten möglichst unter Aufsicht und nicht über Nacht geladen werden. Ebenso verursachen überlastete oder in Reihe angebrachte Mehrfachsteckdosen oftmals Brände, erklärte Frank Scherfer. Daher sollten Mehrfachsteckdosen nicht als Ersatz für Verlängerungskabel genutzt werden.

Auch Küchenbrände standen im Fokus des Vortrags. Brände mit heißem Fett solle man niemals mit Wasser löschen, sondern den Herd sofort ausschalten und, wenn noch möglich, mit einem Deckel oder Backblech das Feuer ersticken. Trotz regelmäßiger Wartung ist auch die Haltbarkeit von Feuerlöschern begrenzt. Daher sei es wichtig, den Feuerlöscher im Haus zu prüfen und sicherzustellen, dass seine Haltbarkeit und damit seine Einsatzfähigkeit noch gewährleistet ist.

Rauchmelder kann Leben retten

Frank Scherfer beantwortete im Anschluss an den Vortrag noch fachkundig einige Fragen der Gäste und zeigte ein Video von einem simulierten Zimmerbrand mit alten Möbeln und mit modernen Möbeln. Hier wurde schnell klar, dass die Möbel in der heutigen Zeit oft nicht mehr massiv sind und daher sehr schnell brennen. Umso wichtiger sind funktionierende Rauchmelder in den Wohn- und Schlafräumen.