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Brandanschlag in Remchingen Polizei sucht einen wichtigen Zeugen

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Auf das für Asylbewerber vorgesehene Gebäude in Remchingen war ein Brandanschlag verübt worden. Foto: dpa

Remchingen - Drei Wochen nach dem Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Remchingen (Enzkreis) erhoffen sich die Ermittler Hinweise von einem möglichen Zeugen. Gesucht wird ein Radfahrer, der am späten Abend vor dem Brand in dem kleinen Industriegebiet unterwegs war, in dem das Gebäude steht, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Er wurde von einer Überwachungskamera aufgenommen. „Der Radfahrer könnte wichtige Beobachtungen gemacht haben“, hieß es in der gemeinsamen Mitteilung, der ein unscharfes Foto beigefügt ist.

Die Polizei bittet den Mann, sich mit ihr in Verbindung zu setzen - dies gelte auch für diejenigen, die den Radfahrer kennen. Das unbewohnte geplante Asylheim war in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli angesteckt worden. Es muss wahrscheinlich abgerissen werden. Als Brandbeschleuniger wurde Benzin benutzt. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund gilt als wahrscheinlich. In den vergangenen Wochen waren bundesweit Flüchtlingsunterkünfte in Brand gesetzt worden.

Jugendliche Nachahmer sollen drei Brände gelegt haben

Es gibt offenbar inzwischen Trittbrettfahrer: So hat die Polizei zwei Jugendliche gefasst, die in Künzelsau und Neuenstein (Hohenlohekreis) an einem Tag drei Brände gelegt haben sollen. Die 16-Jährigen haben die Taten gestanden. Die Ermittler gingen am Freitag hier jedoch nicht von einem fremdenfeindlichen Motiv aus. Der Schaden soll in einem unteren vierstelligen Bereich liegen. In eines der betroffenen Gebäude in Neuenstein sollen nach Renovierungsarbeiten Asylbewerber einziehen.

Beim Remchinger Anschlag hat die Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion Karlsruhe rund 100 Spuren und Hinweise überprüft. Ein „entscheidender Hinweis“ sei bislang nicht dabei gewesen. „Fest steht bis jetzt allerdings nur, dass der Brand im Obergeschoss des Hauses mit Hilfe von Benzin entzündet wurde“, so die Polizei.

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