Dichter Qualm drang aus dem Gebäude in der Helschlochstraße. Rettungskräfte waren rechtzeitig vor Ort. Niemand verletzt, doch das Gebäude ist schwer beschädigt.
Um 8.56 Uhr wurden am Donnerstagmorgen, 22. Januar, Feuerwehr, DRK und Polizei zu einem Wohnhausbrand in der Helschlochstraße (Ringingen/Hohenzollern) gerufen. Dichter Qualm drang unter dem Dach hervor.
Atemschutzträger drangen in das Gebäude vor, löschten in einem Zimmer des Erdgeschosses die Flammen. Letzten Glutnestern unter dem Dach und der Zwischendecke des kleinen Gebäudes war zunächst nicht beizukommen.
Problematisch dabei: In dem über 100 Jahre alten Haus, wurden, der Zeit entsprechend, Baustoffe verwendet, die leicht entflammbar sind. Stadtbrandmeister Manuel Kehrer und Ringingens Abteilungskommandant Michael Freudemann ordneten daraufhin an, das Dach mithilfe der ebenfalls vorgefahrenen Drehleiter der Burladinger Wehr zu öffnen.
Suche nach einer Unterkunft läuft
Ob sich die Bewohnerin zur Brandzeit in dem Gebäude befand, ist momentan unklar. Fest steht, laut Aussage des DRK, dass niemand verletzt wurde. Ebenfalls erst festgestellt werden muss die Brandursache. Bewohnbar ist das Haus vorerst nicht mehr. Die Feuerwehr leitete schon während des Einsatzes von sich aus Schritte ein, um die Bewohnerin unterbringen zu können.
Die Stadtverwaltung wurde gleichzeitig informiert. Bürgermeister Licht nannte dieses Vorgehen „hochprofessionell“. Man sehe daran, wie gut die örtlichen Wehren aufgestellt seien.
Komplikationen gab es während des Einsatzes keine, obwohl es sich bei der Helschlochstraße um eine verhältnismäßig enge Straße handelt, in der viele Autos parken.
Vor Ort befanden sich die Abteilungen von Ringingen, Burladingen und Killer mit sechs Fahrzeugen und 56 Kräften sowie Polizeibeamte. Das DRK war mit 12 Helfern unter Führung von Bereitschaftsleiter Frank Löffler vorgefahren. Mit überwacht wurde der Einsatz von Kreisbrandmeister Sven Röger.
Die Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden an.