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Bräunlingen Sieben Bewerberwerfen Ring in den Hut

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Foto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Die Bräunlinger Stadtkapelle, bei der derzeit der frühere Dirigent Siegbert Barth und der Leiter der Jugendkapelle Tobias Heine das musikalische Zepter kommissarisch in der Hand haben, sucht weiter nach einem Nachfolger des bisherigen Dirigenten Andreas Dangel.

Bräunlingen. Aufgrund der Corona-Krise, die auch bei den Bräunlinger Musikern einen Stillstand auslöste, mussten die Bewerbungsgespräche der anfangs acht Bewerber unterbrochen werden. Das Ziel des Vorstandsteams ist es, bis zu den Sommerferien den neuen Dirigenten präsentieren zu können.

Martin Hornung, der Stadtkapellenvorsitzende, ist optimistisch, dass die Dirigentensuche bis zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen werden kann. Stadtkapellmeister Andreas Dangel hatte Ende 2019 nach 13 Jahren als musikalischer Leiter, aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen bezüglich der Weiterentwicklung der Kapelle, sein Amt zur Verfügung gestellt. Inzwischen dirigiert er neben der Musik in Bad Dürrheim noch die Kapelle in Tiengen.

Die Bewerbungsphase bezüglich eines neuen Dirigenten lief im Februar bis zum Beginn der Corona-Krise Anfang März. Vorher begannen die ersten Gespräche mit den ursprünglich acht Bewerbern. Das Bewerbungsverfahren ist derzeit unterbrochen, doch der Musikvorstand ist mit den Bewerbern ständig in Kontakt. Inzwischen hat ein Bewerber abgesagt, der wegen der Corona-Auswirkungen bei seiner bisherigen Kapelle bleiben will.

"Sobald es nach den Lockerungen wieder möglich sein wird, werden wir mit den übrigen Bewerbern Gespräche führen, mit dem Ziel, dass wir noch vor den Sommerferien eine Entscheidung über den zukünftigen Dirigenten bekannt geben können", so der Vorsitzende.

Die Bewerbungen kamen aus der Region bis zu einem Umkreis von 60 Kilometern, darunter auch von der Musikhochschule in Trossingen. Alle haben schon Dirigentenerfahrung und sind derzeit bei anderen Kapellen tätig. Die meisten der Bewerber haben Musik studiert und sind hauptberuflich in dieser Richtung tätig. Die Kandidaten werden zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen und stellen dabei der extra eingerichteten Dirigentenkommission ihre Vorstellungen für die Führung der Bräunlinger Kapelle und ihre musikalische Zielrichtung vor. Danach kommt ein Vordirigat mit der Kapelle, damit die Musiker einen ersten Eindruck von dem individuellen Stil des Bewerbers bekommen.

Letztlich wählt die Gesamtkapelle aufgrund des Eindruckes der Vorspiele den neuen Dirigenten. "Wichtig wäre für uns, dass wir vor den Vordirigaten einige Proben durchführen könnten, damit wir wieder zumindest annähernd in unseren gewohnten Musiker-Rhythmus kommen. Unser Probebetrieb ist derzeit, wie bei anderen Vereinen auch, fast zum Erliegen gekommen und wir schauen derzeit jede Woche auf die Entwicklung, um dann zumindest nach und nach wieder in den Probebetrieb einsteigen zu können" zeigt sich Hornung optimistisch.

Herbstkonzert

Bisher steht das alljährliche Herbstkonzert der Stadtkapelle noch im Jahresprogramm, doch eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, ob wirklich dazu eingeladen wird. Mehrere Fragen müssen noch geklärt werden und momentan könne man noch nicht absehen, wie die Situation im Spätherbst sein werde, sagte Vorsitzender Martin Hornung. Einen Hinweis wird auch die Frage "Bräunlinger Kilbig 2020 – ja oder nein?" geben. Auch müsse man abwarten, ob der dann neu gewählte Dirigent das Ende November geplante Herbstkonzert in der doch kurzen Zeit umsetzen kann. Sollte es stattfinden, dann werde es voraussichtlich in einem etwas anderen Rahmen als bisher ablaufen. Nachwuchsarbeit Die musikalische Betreuung der Nachwuchsmusiker haben nach dem Ausscheiden von Andreas Dangel einige Jungmusiker und Musiklehrer übernommen, wobei seit Anfang März aufgrund der Coronakrise alles zum Erliegen kam. Derzeit ist nur Instrumentaleinzelunterricht möglich und die Musiker hoffen, dass nach den weiteren Lockerungen auch wieder Gruppenarbeit, in etwas größerem Rahmen bis letztlich zur Gesamtkapelle möglich werde. Keine Proben Seit Anfang März gab es bei der Stadtkapelle keine Proben mehr. Es wurden nur Anleitungen zu individuellen Proben und Übungen in den eigenen vier Wänden übermittelt. Zwar werde die Corona-Krise mit dem fast drei Monate brachliegenden Probenbetrieb Auswirkungen auf das musikalische Niveau haben. Doch Stadtkapellenvorsitzender Martin Hornung ist zuversichtlich, dass man den musikalischen Stand von vor der Krise mit einer guten Einstellung und Probefleiß in einigen Wochen wieder erreichen könne.

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