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Bräunlingen FDP ist der Wahlgewinner

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Die Bräunlinger gehen mit einem Gemeinderat in neuer Konstellation in die kommende Legislaturperiode.

Bräunlingen (guy). Gab es für die Stadträte bisher 20 Sitze im Gremium, sind nach der Wahl nur noch 19 Räte vertreten. Auf die Wahlbeteiligung können die Bürger der Zähringerstadt stolz sein. Die lag bei 64,2 Prozent.

Die FDP: Obwohl mit fünf Sitzen nicht die meisten Vertreter im Rat, ist dennoch die FDP-Fraktion der große Gewinner der Kommunalwahlen 2019. Zu den bisherigen drei Räten können die Liberalen zwei weitere an den Bräunlinger Ratstisch schicken. Damit stellen sie, gemeinsam mit der Gruppe 84, die zweitstärkste Kraft.

Sie erreichten mit 11 466 Stimmen und damit 26,5 Prozent. Die Fraktion verzeichnete auch den größten Personalwechsel. Wermutstropfen über all die Stimmenfreude und den Sitzgewinn: Für den langjährigen Fraktionssprecher und Bräunlinger FDP-Vorsitzenden Lorenz Neininger hat es nicht gereicht, um abermals einen Sitz im Rat zu bekommen. Er bekam von den Wählern 698 Stimmen. Ein Vierteljahrhundert war er im Gemeinderat vertreten. Armin Ewald und Siegbert Wernet bleiben weiter im Gremium, sie erhalten Unterstützung von Waldhausens Ortsvorsteher Horst Kritzer, dem 55-jährigen Chemiker Georg Baum sowie der Polizeimeisteranwärterin Lisa Fritschi. Die sorgt mit ihren 19 Jahren auch dafür, dass der Altersdurchschnitt im Gemeinderat gesenkt wird. Sie ist die jüngste Rätin am Tisch. Stimmenkönig bei der FDP ist Siegbert Wernet. Auf ihn entfielen 1559 Wählerstimmen.

Die SPD: Bei der SPD dürfte sich indes die Freude in Grenzen halten. Ähnlich des bundesweiten Ergebnisses zur Europawahl, haben auch die Bräunlinger Genossen Stimmen eingebüßt. Reichte es 2014 noch aus, um drei Sitze und damit Fraktionsstärke zu erreichen, konnte das nun nicht mehr gelingen. Lediglich zwei Stadträte sind für die SPD im Gremium vertreten: Peter Ebnet und Clemens Fahl, letzterer jedoch nur durch Ausgleichssitze. Die Partei erhielt in Bräunlingen insgesamt 3661 Stimmen, was einen Anteil von 8,5 Prozent ausmacht. Das bedeutet einen Sturz von rund sieben Prozentpunkten im Vergleich zur vergangenen Wahl. Nicht mehr dabei ist Marlen Heinrich, die sich schon im Vorfeld nicht zur Wahl hatte aufstellen lassen. Mit 1372 Stimmen bekam Peter Ebnet bei der SPD die meisten Wählerstimmen. Bei vergangenen Kommunalwahlen gelang es der SPD in Bräunlingen einige Kandidaten mehr ins Rennen zu schicken. So versuchten etwa 2014 noch insgesamt elf Bewerber, einen Platz zu bekommen. Damals hatte es immerhin für drei Plätze gereicht: Clemens Fahl, Peter Ebnet und Marlen Heinrich. Genug, um eine Fraktion zu bilden.

Die CDU: An Plätzen eingebüßt hat auch die CDU. Zwar mit sieben Sitzen weiterhin die stärkste Fraktion, haben die Bräunlinger Christdemokraten zwei Plätze verloren. Von ehemals 43,9 Prozent der Stimmen bei der vergangenen Kommunalwahl 2014, konnten sie dieses Mal lediglich 35,4 Prozent erreichen – rund neun Prozentpunkt weniger und damit der größte Verlust im Bräunlinger Rat.

Weiterhin mit dabei ist CDU-Fraktionssprecher Michael Gut, der mit 2251 Stimmen die meisten Wähler für sich überzeugen konnte. Ebenfalls für die kommenden fünf Jahre wieder am Ratstisch für die CDU: Hannes Wehinger, Thomas Held, Michael Hall und Rolf Schütz. Neu für die Christdemokraten sind die 42-Jährige Diplom-Sozialpädagogin Simone Burgert und der 52-jährige Maurermeister Oliver Mahler aus Mistelbrunn. Nicht mehr dabei sind Christian Stark, für den es nicht gereicht hat, sowie Otto Brugger, Martina Losch und Anja Beyrle-Silano, die sich alle drei nicht mehr zur Wahl haben aufstellen lassen.

Die Gruppe 84: Die Fraktion kann sich indes auch über das Ergebnis freuen. Zwar ist es der Gruppe 84 nicht gelungen, einen weiteren Sitz gut zu machen, jedoch bleibt die bisherige Stärke im Rat mit fünf Sitzen erhalten. Bei den konkreten Zahlen macht sich indes weiterhin eine Tendenz nach oben bemerkbar. Kletterte die Fraktion vor zwei Legislaturperioden mit 20,7 Prozent schließlich 2014 auf 23,3 Prozent, sind es dieses Mal 26,5 Prozent, die erreicht werden konnten. Das sind insgesamt 12 837 der abgegebenen Stimmen. Übertroffen wird dieses Votum im Gesamtergebnis dabei nur noch von der CDU. Fraktionssprecher Berthold Geyer, der nach Michael Gut die meisten Stimmen der Bevölkerung erhalten hat, ist weiter vertreten, ebenso Philipp Hofacker, Harald Straub und Winfried Klötzer. Als Stimmenkönig der Fraktion erhielt Geyer 2001 Wählerstimmen. Neu dazu gekommen ist für die Gruppe 84 die 56-jährige Handwerkmeisterin Ursula Gehringer. Sie nimmt damit den Platz von Roman Murr ein, für den es nicht mehr gereicht hat.

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