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Bräunlingen Familiär und professionell zugleich

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Robert Schwörer, Leitender Oberarzt für die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin am Donaueschinger Krankenhaus, ist beim Marathon mit einem großen roten Nofallkoffer als Notarzt unterwegs. Fotos: Limberger Foto: Schwarzwälder Bote

Viele Helfer sind beim Schwarzwald-Marathon im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf der Traditionsveranstaltung zu garantieren.

Bräunlingen. Mehrere Hundert Personen kümmern sich an den beiden Lauftagen um das Wohl der Läufer, die in den verschiedensten Disziplinen an der Bräunlinger Halle an den Start gehen.

Notärzte und DRK sind mit dabei

Mit dabei sind seit etlichen Jahren auch das DRK und die Notärzte, diese nicht nur im Ziel, sondern sie begleiten die passionierten Läufer auch auf der anspruchsvollen Laufstrecke. Robert Schwörer, Leitender Oberarzt für die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin am Donaueschinger Krankenhaus, begleitet die Läufer seit 2002 auf ihrem Weg. Zusammen mit weiteren Kollegen aus seiner Donaueschinger Abteilung hat er es sich zur Aufgabe gemacht, die Sportler zusammen mit dem Notarzt im Ziel und dem dortigen Deutschen Roten Kreuz im Notfall zu versorgen und mit seiner Streckenbegleitung auch weitestgehend auf der Tour präsent zu sein, um bei auftretenden medizinischen Problemen schnell helfen zu können.

Der Kontakt zur Bräunlinger Veranstaltung entstand durch Klaus Banka, den ehemaligen Organisator des Marathons, der ihm vom Lauf über den "Gartenzaun" hinweg erzählte. Anhand neuer Verordnungen für Laufveranstaltungen entwickelte Schwörer den "Bedarfskatalog" für Läufer. Im Jahre 2002 fuhren er und seine Kollegen aus der Donaueschinger Abteilung erst mal auf dem Fahrrad mit; für ihn als passionierten Biker kein Problem. Zusammen mit den Sanitätsposten an allen Verpflegungsstationen hilft er mit seiner umfangreichen zwölf Kilo schweren Ausrüstung bei Verstauchungen und eventuelle auftretenden Verrenkungen, bei allergischen Reaktionen, Weichteilverletzungen, Kreislaufproblemen, Krampfanfällen oder auch bei schwierigeren medizinischen Themen wie Asthma oder Herzinfarkt vermag er sofort zu helfen. Über Satellitentelefon erfolgt die Verständigung.

Sanitäter und Rettungswagen

Die zahlreichen Sanitäter und auch der Rettungswagen im Ziel sowie ein Krankenwagen in Unterbränd sorgen zusätzlich für die "Sicherheit". Zusammen mit Andreas Beer und und Andreas Weigl möchte er auch weiterhin gerne den Veranstaltern mit seiner Unterstützung verbunden bleiben. Er schätzt die familiäre Atmosphäre der Bräunlinger Veranstaltung und gleichzeitig auch die professionelle Arbeit des Organisationskomitees. Seit zwanzig Jahren wohnt er auch in Bräunlingen mit seiner Familie.

Alle Familienmitglieder sind sportbegeistert, und an den Marathontagen kann er seinen Beruf auch sehr gut mit eigener sportlicher Aktivität verbinden und wenn nötig, den Läufern schnell helfen. Die guten Rückmeldungen aus den Läuferkreisen ­bestätigt ihn in diesem Ehrenamt, und die Begeisterung möchte er sich noch lange bewahren.

Und natürlich freut sich auch das Komitee über die unkomplizierte und professionelle Hilfe der "radelnden Notärzte", schließlich haben das nicht viele Veranstalterin der Laufszene.

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