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Bräunlingen Er ist der zweitbeste Jugendschweißer

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Julius Botos (links) mit der Urkunde der schweißtechnischen Lehr- und Versuchswerkstatt in Mannheim (zweiter Platz auf Landesebene), zusammen mit Firmenchef Bernhard Blenkle. Foto: Schwarzwälder Bote

Die berufliche Tätigkeit vieler junger Leute konzentriert sich heute auf einen Schreibtisch. Für Julius Botos aus Bräunlingen stehen fast jeden Tag das Schweißgerät und die Schutzhaube im Mittelpunkt seiner Arbeit.

Bräunlingen. Dass er das Schweißen sehr gut beherrscht und ein super Händchen dafür hat, zeigte er eindrucksvoll vor Kurzem beim landesweiten Wettbewerb "Jugend schweißt", bei dem er die Urkunde als zweitbester Jugendschweißer aus ganz Baden-Württemberg in Mannheim überreicht bekam.

Durch seinen ersten Platz auf Bezirksebene beim Deutschen Verband für Schweißtechnik in der Lehrwerkstatt in Schwenningen hatte er sich für den Landeswettbewerb qualifiziert, zu dem die sechs Bezirksmeister eingeladen wurden. "Die Aufgaben und Anforderungen bei der Prüfung an der schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt in Mannheim im Mai waren nicht einfach, denn wir mussten drei Werkstücke in der Metall- und Aktivgasschweißtechnik nach europäischer Norm zusammenschweißen", erklärt Julius Botos.

Korrekte Arbeit wird verlangt

Dabei wurde besonders auf die saubere, gradlinige und korrekte Schweißnaht ohne Rückstände geachtet, was hohe Anforderungen an alle stellte. Dabei waren auch noch verschiedene Schweißpositionen gefordert. "Mir ist die Prüfarbeit sehr gut gelungen, was am Ende mit dem zweiten Platz auf Landesebene gewürdigt wurde", freute sich der junge Schweißtechniker.

Bernhard Blenkle ist stolz auf seinen Mitarbeiter

Hinzu komme noch, dass größere Firmen wie die BASF in Ludwigshafen ihre jungen Schweißer auf den Wettbewerb wochenlang gut vorbereiten und dafür freistellen, was in einem kleineren Handwerksbetrieb kaum möglich ist. Umso höher sei die Leistung von Julius zu bewerten, meinte Firmenchef und Onkel Bernhard Blenkle zu dem tollen Erfolg auf Landesebene.

"Für mich ist die Schweißerei eine spannende Sache, für die ich eine ruhige Hand brauche, ein gutes Auge benötige und viel Übungsgefühl. Auch Genauigkeit ist verlangt. Mir macht es viel Spaß mit dem Schweißgerät exakt zu hantieren", sagt Botos.

Alte Traktoren sind sein Hobby

Julius Botos ist 20 Jahre alt und hat nach der Realschule bei der Firma Rosenstiel in Donaueschingen seine Lehrjahre absolviert. Im Juli 2018 folgte die Gesellenprüfung im Bereich Metallbau/Konstruktionstechnik. Derzeit arbeitet er bei der Fahrzeugbaufirma Blenkle in Bräunlingen vor allem an Schweißkonstruktionen, im Metallbau und auch an Anhängerrahmen.

In absehbarer Zeit will der junge Geselle die Meisterprüfung ablegen und sich dann in der Schweißtechnik als Fachmann weiterbilden.

Sein Hobby ist es unter anderem, alte Traktoren wieder funktionsfähig zu machen. Außerdem bläst er in seiner Freizeit bei der Stadtmusik das Waldhorn und verstärkt als Feuerwehrmann die Bräunlinger Wehr.

Alle zwei Jahre veranstaltet der Deutsche Verband für Schweißtechnik den Wettbewerb "Jugend schweißt" mit Feuer und Flamme, zu dem viele Unternehmen so weit wie möglich ihre jungen Schweißtalente freistellen. Dabei sind die jungen Schweißer im Alter zwischen 16 und 23 Jahren in einem von vier Handschweißprozessen in Theorie und Praxis gefordert. Somit wird ihnen viel Know-how in Praxis und Theorie abverlangt.

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