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Bräunlingen Eine weitere sehenswerte Station am Wasserweltensteig

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Die Bank wurde von Bürgermeister Bächle, Landrat Sven Hinterseh und Ortvorsteher Winfried Klötzer (vorne) eingeweiht. (hinten von links) Silvio Horn (Stadtbauamt), Michael Braun (Landkreis), Jens Heide und Hermann Widmann (Schreinerei Widmann), Anna Welke (Tourismus Bräunlingen), Nadine Götze (Tourismus Blumberg), Francesca Hermann (Tourismus Furtwangen), Marion Reith (Landkreis) und Janine Ettwein (Tourismus Vöhrenbach). Foto: Rademacher Foto: Schwarzwälder Bote

Bräunlingen-Unterbränd. Nur vier Exemplare gibt es weltweit. Eines davon steht jetzt am Kirnbergsee. Die "Wasserweltenbank" wurde eigens für den im vergangenen Jahr eröffneten Premium-Fernwanderweg Wasserweltensteig designed, ist 260 Zentimeter breit, 120 Zentimeter tief, 115 Zentimeter hoch und bietet Platz für vier Personen und zwei Kinder.

Bänke, Himmelsliegen und Rastplätze

Weitere Bänke wurden am Brendturm in Furtwangen, am Linacher Stausee und in Achdorf aufgestellt. Neben diesen Bänken wurden für den Wanderweg sechs Himmelsliegen aus Recycling-Kunststoff und vier Rastplätze aus kesseldruck-imprägniertem Douglasienholz beschafft und aufgestellt. Das Projekt wurde mit 60 Prozent vom Naturpark Südschwarzwald gefördert.

Auflage war die Anschaffung von langlebigen und wartungsarmen Möbeln, die das Thema des Weges aufgreifen. Mit Jens Heide von der Schreinerei Hermann Widmann in Neudingen als heimisches Unternehmen konnte ein Partner gefunden werden, der sich bereits früher mit Außenmöbeln befasst hatte. Erste Entwürfe überzeugten hinsichtlich Design und Langlebigkeit, sodass die Umsetzung Ende 2019 beschlossen wurde.

Herausgekommen ist etwas ganz Besonderes: Die Bank besteht aus 64 CNC-gefrästen stehenden Einzellamellen aus wetterbeständiger Holzwerkstoffplatte aus 70 bis 80 Prozent Holz auf einer Metallunterkonstruktion. Dadurch trocknet die Bank nach Regen schnell ab.

Die Lamellen sind in den Farben des Logos des Wanderweges ausgeführt. Oben an den Lamellen sind die Etappenziele eingraviert, wobei die Lamelle als Orientierung mit dem Standort erhöht ist. Die Form der Bank symbolisiert einen Wasserfall, fließende Wellen. Sie bietet verschiedene Sitzpositionen sowie Armlehnen oder Ablagetische an, die auch von Kindern zum erhöhten Sitzen genutzt werden können. Die Sitzpositionen sind zueinander geneigt, um die Kommunikation zu fördern.

Zur Einweihung der neuen Bank waren Landrat Sven Hintersee, die Projektverantwortlichen Marion Reith und Michael Braun vom Landratsamt sowie Vertreter der touristischen Partner entlang des Premium-Wanderweges Anna Welke aus Bräunlingen, Fancesca Hermann aus Furtwangen, Nadine Götz aus Blumberg sowie Janine Ettwein aus Vöhrenbach angereist.

Bürgermeister Micha Bächle freute sich, dass der Wasserweltensteig angenommen wurde und sich zu einem vielbegangenen Fernwanderweg entwickelt hat. Mit der Bank, die Bächle als Kunstwerk bezeichnete, wurde am Kirnbergsee als Halbzeitetappe auch ein großes Infoschild angebracht.

Wandern liegt zur Zeit besonders im Trend

Das Thema Wandern gewinne immer mehr an Bedeutung, speziell auch in Coronazeiten betonte Sven Hinterseh, der sich in den letzten Jahren mit seinem Team für die Wanderwege im Kreis eingesetzt hatte.

Zielgruppe seien nicht nur die Gäste, sondern auch die Bürger vor Ort. Dabei erinnerte er daran, dass der Rundwanderweg durch die Gauchachschlucht zu den höchstbepunkteten in Deutschland gehört. Doch Wanderwege müsse man immer weiter optimieren, die Infrastruktur weiterentwickeln. So wie aktuell mit dieser besonderen Bank.

Der im Mai 2019 offiziell eröffnete Wasserweltensteig mit einer Länge von 109 Kilometern verbindet Deutschlands höchste Wasserfälle in Triberg grenzüberschreitend mit Europas größtem Wasserfall, dem Rheinfall in Schaffausen. Von Triberg führt er über den Brend bei Furtwangen und Hammereisenbach nach Unterbränd am Kirnbergsee und von dort durch die Gauchach- und Wutachschlucht über Achdorf und Siblingen nach Neuhausen. Die Gesamtgehzeit beträgt 31 Stunden und 25 Minuten, höchster Punkt ist am Brend mit 1147 Metern.

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