Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Bräunlingen Der Widerstand formiert sich

Von

Donaueschingen-Wolterdingen (bo). Gefährdete Existenzen, gestörter Bürgerfrieden und ein weiteres Paradebeispiel für politische Entscheidungen über den Kopf der Bürger hinweg – es brodelt in Wolterdingen wegen der geplanten Tonnagebegrenzung der Bregbrücke und Umfahrung durch das Längefeld.

Im FC-Clubheim formierte sich eine Bürgerinitiative mit dem Sprecherteam Thomas Hörburger, Bettina Dannecker, Marcel Katzke und Peter Walker.

Rund 30 Interessierte waren gekommen, die von der Umgehung durch das Längefeld betroffen sind. Sie entlaste Wolterdingen kaum, lediglich der Verkehr der von Bräunlingen direkt ins Bregtal führt, müsse nicht mehr durch den Ort. Eine Umgehung direkt am ehemaligen Tannenhof-Areal und Sägewerk Schmieder, hinter der Gärtnerei Mößner, am Wertstoffhof und den vor Jahren für teuer erstelltes Geld finanzierten Sportanlagen vorbei – das Unverständnis für derart bürgerfremde Aktionen könnte nicht größer sein, so das Argument der Kritiker.

Die öffentliche Präsentation der Planungen soll nun heute um 16.30 Uhr in der Festhalle erfolgen.

Veronika Hofmeier appelliert an die Wolterdinger, sich zu informieren, um rechtzeitig Einsprüche einlegen zu können.

Demeter-Landwirt Tobias Degen, der seit 15 Monaten dort Felder bewirtschaftet und einen Gärtnereibetrieb leitet, sieht gar seine Existenz gefährdet. Susanne Kögler – sie wohnt mit ihrer Familie an der Huberstshofener Straße - brachte auf den Punkt, was viele dachten: Damit wir nicht drastisch an Wohn- und Lebensqualität verlieren, wäre es am einfachsten, die Brücke so zu sanieren und auch für 40 Tonnen schwere Fahrzeugen befahrbar zu machen. Das kann auch einen Neubau sein.

Peter Friedrich wohnt mit seiner Frau im alten Bahnhof im Längefeld und fürchtet im Falle der Umgehung nicht nur gestiegene Abgasemissionen und Lärm. Auch dürfte eine auf engstem Raum erstellte meterhohe Lärmschutzwand kaum zur Verbesserung der Wohnqualität beitragen, meint er. Peter Walker,er war jahrelang im Ortschfatsrat, riet dazu, sich auf die Sitzung gut vorzubereiten.

Ihre Redaktion vor Ort Donaueschingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.