Die Mundelfinger enthüllen den Stecklespringerbrunnen und schaffen sich eine neue Identifikationsfigur. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote

Mundelfinger enthüllen ihre neue Brunnenfigur

Hüfingen (bo). Gestern feierten die Mundelfinger mit der Enthüllung des Stecklespringerbrunnen einen der Höhepunkte eines goldenen Herbstes. Ortsvorsteher Michael Jerg sprach nach der Sanierung des alten Feuerwehrgerätehauses und der Fertigstellung der historischen Rathaus- und Schulsanierung inklusive Lehrerwohnung von einem Coup, den es in den kommenden fünf Jahrzehnten in Mundelfingen so wohl nicht mehr geben wird.

Die auf den 3. Oktober um 15 Uhr terminierte Einweihung des Radwegs nach Döggingen stufte er gar als Jahrhundertprojekt ein.

"Mit dem Stecklespringer auf dem Brunnen entstand in jahrzehntelanger Vorarbeit in der Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Narrenverein für die Mundelfinger eine Identifikationsfigur an prominenter Stelle", erzählte Jerg von der Erfüllung eines lange gehegten Wunsches.

In diesem Kontext erwies sich die zufällige Begegnung mit dem Sauerländer Bildhauer Arno Mester als Glücksfall. Der Iserlohner fertigte den Stecklespringer originalgetreu anhand einer Vorlage aus einem Spezialbeton.

Peter Kuhrt nannte die Skulptur ein dauerhaftes Symbol Mundelfinger Narretei und appellierte an die Narren die Skulptur vor Umzügen als eine Vorlage korrekt gekleideter Stecklespringer zu nutzen.

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