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Bräunlingen Bereicherung für Bruggen

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Foto: Singler Foto: Schwarzwälder Bote

Das kleine Bruggen wird um ein neues Gebäude reicher. Im Außenbereich des Dorfes zwischen Bräunlingen und Wolterdingen entsteht ein landwirtschaftliches Betriebsgebäude.

Bräunlingen-Bruggen. Einem entsprechenden Bauantrag wurde im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Stadtsanierung einstimmig stattgegeben. Lediglich Detailfragen müssen nun noch geklärt werden.

"Besonders schön ist es, dass das Objekt nicht ausschließlich zum Wohnen benutzt wird. Da steckt mehr dahinter", sagte Alexander Misok. Was der Stellvertretende Bauamtsleiter der Stadt Bräunlingen damit meint?

Multi-Nutzungskonzept

Das Konzept sieht – neben der Wohnnutzung durch den Betriebsinhaber – drei Wohneinheiten für Angestellte und Auszubildende vor. Außerdem ist ein Hofladen mit angegliederter Lehrküche und Seminarräumen geplant, dazu sollen zwei Ferienwohnungen entstehen. "Bei einem Vor-Ort-Termin herrschte vielerseits Begeisterung. Die Basis ist geschaffen, da ist man auf einem guten Weg", sagte Alexander Misok. Zudem erklärte er, dass für die weitergehende Nutzung ein betriebswirtschaftlicher Nachweis erbracht werden musste.

"Das Bauvorhaben ist eine Bereicherung – für Bruggen, aber auch darüber hinaus", so Bräunlingens Bürgermeister Micha Bächle. Zuletzt wurden am Standort mehrere landwirtschaftliche Betriebsteile errichtet. So hatte die Familie Friedrich einen Hühnerstall und eine Heutrocknungshalle gebaut. "Wegen der beengten Platzverhältnisse im Elternhaus, das in Bruggen steht, ist nun eine Teilaussiedlung des Wohnteils erforderlich", sagte Vize-Bauamtsleiter Misok.

Der nutzungskombinierte Bau ist als langformatiges Satteldachgebäude mit Gauben geplant. Dadurch soll genug Tageslicht den Weg in das erste Geschoss finden. Über dem Hofladen befindet sich dann eine Dachterrasse.

Die erforderlichen Technikräume und Stellplätze, so berichtete Misok, werden in Form eines Garagenanbaus mit Satteldach geschaffen.

Nutzung des Wegenetzes

Weil das Areal bereits umfangreich bebaut ist, rechnet er nicht damit, dass vonseiten des Naturschutzes Einwände zu erwarten sind. Eine Eingrünung der neuen Hofstelle werde aber erforderlich sein.

Einzig noch geklärt werden muss die Nutzung des Wegenetzes. "Egal, in welchen Besitz oder in welche Zuständigkeit die Wege falle: "Neben dem Bauherren muss auch allen anderen Landwirten die Zufahrt gewährt werden", sagte Ausschussmitglied Armin Ewald (FDP).

Zuletzt sind auf dem Gelände der Familie Friedrich ein Hühnerstall und eine Heutrocknungsanlage entstanden. Die Heutrocknungsanlage erhebt sich mit 70 Metern Länge und 16 Metern Höhe über die Felder. Im Inneren befinden sich vier große Boxen mit einem Fassungsvermögen von 12 000 Kubikmetern. Das an das Vieh verfütterte Heu soll sich positiv auf die Gesundheit der Tiere auswirken – und damit auch auf die Qualität und den Geschmack der von den Kühen gewonnenen Milch.

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