Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Bräunlingen 20.000 Besucher jubeln Narren zu

Von
Foto: Marc Eich

Bräunlingen - Es war der Höhepunkt des großen Narrentreffens anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Narrenzunft "Eintracht": Der Jubiläumsumzug mit rund 4000 Teilnehmern durch "Briilinge" lockte gestern rund 20 000 Besucher in das Zähringerstädtle.

Mit einem kräftigen "Narri Narro" und einem Donnerschlag ging es pünktlich um 14 Uhr los. Stadthansel, Urhexen, Blumennarr, Stadtbock, Stadtwehr, Trummler, Zunftmusik und der Narrenrat bildeten den Anfang des närrischen Bandwurms, der sich zunächst von der Bruggener Straße über die Sommergasse bis ins Herzen, der Zähringerstraße, durchschlängelte. Dort standen die Zuschauer in der toll geschmückten Innenstadt zum Teil in Dreier- oder Viererreihen, um dem närrischen Treiben beizuwohnen – welch’ prächtiges Bild! Kein Wunder, dass auch Zunftmeister Karlheinz Scherzinger schwärmte: "Es lief alles perfekt, der Umzug war vom Feinsten!"

Schon weit vor dem offiziellen Beginn musste man sich daher die besten Plätze sichern – besonders begehrt waren sie am Stadttor, aber ebenso auf den Stufen zur Kirche.

Auch die Prominenz ließ es sich nicht nehmen, die rund 33 Zünften, Vereinen und Gruppierungen aus nah und fern zu begrüßen. Auf der Ehrentribüne nahmen neben Bürgermeister Jürgen Guse ebenfalls Landrat Sven Hinterseh und der Bundestagsabgeordnete Thorsten Frei Platz.

Die 2800 Hästräger und 1200 Musikanten sorgten während der zweieinhalb Stunden für beste Stimmung. Kein Wunder: mit Gutzele und dem ein oder anderen Schnaps wurde es den meisten Zuschauern selbst bei den etwas frostigen Temperaturen natürlich warm ums Herz. Dass niemals Langeweile aufkommt – und sich vor allem die Mädels in den ersten Reihen immer auf eine "Entführung" gefasst machen mussten – dafür sorgten die zahlreichen Hexengruppen. Egal ob in drehenden Körben wie bei den Urhexen oder auch der Schleudergang bei der Hexengilde aus Furtwangen: Wen es erwischte, der wurde ordentlich durchgeschüttelt.

Dass die "Briilinger Fasnet" über die Grenzen der Region hinaus großes Ansehen hat, zeigte auch der Besuch der Endinger Zunft vom Kaiserstuhl, die deutsch-schweizerischen Narren aus Laufenburg aber auch die bekannten Blätzlebuebe aus Konstanz. Die große Vielfalt sorgte daher dafür, dass die Zuschauer auch zum Ende hin, als die Köhlerzunft aus Unterbränd und die Gauchenzunft aus Döggigen ihren großen Auftritt hatten, voll mit Eifer dabei waren. Kein Wunder: Denn auch nach dem Umzug ging es in den Besenwirtschaften noch hoch her – so dass man sich einig war: "Wer’s nit kennt, hät ebbis vobasst."

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.