Der Kulturförderer Osman Kavala bei einer Veranstaltung in Istanbul vor seiner Inhaftierung Foto: AFP/HANDOUT

Zum vierten Jahrestag der Festnahme des türkischen Kulturförderers Osman Kavala hatten westliche Botschafter eine Erklärung veröffentlicht. Nun hat das Land die ausländischen Botschafter verwarnt.

Ankara - Probleme mit dem Westen hat die Türkei häufig, doch was sich am Dienstag in Ankara abspielte, hat es noch nie gegeben: Das türkische Außenministerium bestellte die Botschafter von zehn führenden westlichen Staaten – darunter aus Deutschland, Frankreich und den USA – ein und verwarnte sie. Innenminister Süleyman Soylu und Justizminister Abdulhamit Gül sekundierten dem Außenamt und warfen dem Westen ein inakzeptables Verhalten vor. Die Diplomaten sollten bei ihren Leisten bleiben, erklärten sie. Die Botschafter hatten in einer gemeinsamen Erklärung die Freilassung eines prominenten Kritikers von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan verlangt. Auf Ankara kommt bei dem Thema noch mehr Ärger zu.

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