Sebastian Kehl wird bei Borussia Dortmund Nachfolger von Michael Zorc. Foto: AFP/INA FASSBENDER

Die Nachfolge von Michael Zorc bei Borussia Dortmund ist endgültig geregelt. Erwartungsgemäß wird Ex-Nationalspieler Sebastian Kehl im Sommer 2022 das Dortmunder Urgestein als Sportdirektor beerben.

Dortmund - Sebastian Kehl tritt im Sommer 2022 die Nachfolge von Michael Zorc als Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund an. Wie der Pokalsieger mitteilte, unterschrieb der 43 Jahre alte Kehl am Montag einen bis zum 30. Juni 2025 datierten Arbeitsvertrag. „Natürlich tritt er in große Fußstapfen, aber wir sind davon überzeugt, dass Sebastian über das für seine Aufgabe notwendige Rüstzeug verfügt“, kommentierte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die erwartete Beförderung des einstigen BVB-Kapitäns.

Der einstige Freiburger Kehl gehört seit fast 20 Jahren zum Revierclub und gewann als Spieler dreimal die deutsche Meisterschaft (2002, 2011 und 2012) und 2012 sogar das Double. Nach dem Ende seiner Profikarriere im Sommer 2015 schloss der 31-malige Nationalspieler ein Management-Studium bei der UEFA erfolgreich ab und erwarb die Trainer-A-Lizenz. Erste administrative Erfahrungen beim BVB sammelte er seit Beginn der Saison 2018/2019 als Leiter der Dortmunder Lizenzspielerabteilung.

Zorc begrüßt die Wahl der Vereinsspitze

Der in einem Jahr scheidende Zorc begrüßte die Wahl der Vereinsspitze: „Sebastian hat sich sukzessive in alle relevanten Themenfelder eines Sportdirektors eingebracht. Ich schätze seine Arbeit sehr. Dass die Geschäftsführung nun entschieden hat, ihn im Sommer 2022 zu meinem Nachfolger zu machen, halte ich für die folgerichtige und logische Entscheidung.“

Kehl sieht seinem neuen Job mit großer Vorfreude und viel Respekt entgegen: „Als Sportdirektor die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der BVB auch in Zukunft erfolgreich sein wird, bedeutet für mich Anspruch und Verpflichtung zugleich. Nun freue ich mich allerdings zunächst darauf, gemeinsam mit Michael an unseren Zielen der Gegenwart und den aktuellen Themen und Herausforderungen zu arbeiten.“

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