Fiona Marquardt zeigte in Kanada ihr Können. Foto: World Archery 

Fiona Marquardt (BC Villingen-Schwenningen) kehrt aus Winnipeg zurück – mit wertvollen Erfahrungen und einem Erfolg. Jetzt steht die DM in Wiesbaden an.

Nach einer langen und aufregenden Reise ist Fiona Marquardt aus Winnipeg, Kanada, zurück – mit einer Fülle an Eindrücken, die ihr niemand mehr nehmen kann, und einem Erfolg, der sie für immer begleiten wird.

 

Schon zu Beginn der Reise wusste Fiona, dass Leid und Freude oft nah beieinander liegen. Der ursprünglich geplante Flug nach Kanada musste aufgrund eines Streiks bei Air Canada kurzfristig umgebucht werden. So landete die deutsche Mannschaft nach einer 24-stündigen Odyssee über Calgary schließlich in Winnipeg – und das nur kurz vor Beginn der Wettkämpfe.

Der Streik betraf nicht nur die deutsche Delegation, auch Teams aus Italien und Spanien trafen erst kurz vor den Wettkämpfen am Veranstaltungsort ein.

Die beste Deutsche

Trotz der chaotischen Anreise zeigte Fiona im Wettbewerb, was sie draufhat. In der Qualifikation fuhr sie ein beeindruckendes Rennen und erreichte in ihrer Altersklasse den 13. Platz – als beste Deutsche.

Im anschließenden Einzel-Elementationswettkampf gab es für sie ein frühes Aus, nachdem sie im nächsten Match scheiterte und insgesamt den 33. Platz belegte. Teamkollegin Frida Janke jedoch überraschte alle und sicherte sich den 8. Platz. Doch es gab auch einen Erfolg auf der Teamfront. Mit ihrem Teampartner Kilian Mayer erreichte Fiona im Mixed-Wettbewerb den 17. Platz.

Das größte Highlight für das deutsche Jugendteam war jedoch der achte Platz in der Teamwertung, den das Trio bestehend aus Frida Janke, Fiona Marquardt und Estelle Moscatelli erkämpfte – und das als bestes europäisches Team in ihrer Altersklasse.

DM in Wiesbaden

Doch Ruhepausen sind für Fiona noch nicht in Sicht. Nur eine Woche nach der Rückkehr aus Kanada steht bereits die nächste Herausforderung an: die deutschen Meisterschaften in Wiesbaden.

Und hier wird es spannend, denn die drei Damen aus dem deutschen Team – Fiona, Frida und Estelle – werden sich keinen Zentimeter schenken, wenn es um den Titel geht.