Die SF Gechingen standenbeim 16. Bogen-Turnier des SV Ebhausen ganz oben auf dem Podest. Foto: Spathelf

Beim 16. Bogen-Turnier des SV Ebhausen schließen die Teilnehmer mit guten Ergebnissen ab. Dominiert wird der Wildschütz von Jonathan Vetter und seinen SF Gechingen.

Den Ebhäuser Wildschütz – ein handgeschnitzter Wanderpreis – konnten beim 16. Bogen-Turnier in Ebhausen die SF Gechingen (Jonathan Vetter, Jürgen Zizmann und Andreas Hauser) mit überragenden 1842 Ringen erfolgreich verteidigen. Platz zwei ging an den BSC Stuttgart (1709) und Dritter wurde die SGi Gärtringen (1629).

 

Olympia nur knapp verpasst

Das beste Tagesergebnis und damit den Sieg bei den Herren mit dem Recurve-Bogen auf 70 Meter erreichte Jonathan Vetter von den SF Gechingen mit 671 Ringen (im Schnitt 9,3 Ringe pro Pfeil). Vetter ist Nationalkader-Schütze und hat mit dem deutschen Team die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Paris denkbar knapp verpasst. „Ein einziger Ring im letzten entscheidenden Match um die Quotenplätze hat gefehlt“, bedauerte Vetter in Ebhausen. Platz zwei beim Ebhäuser Turnier in dieser Klasse ging an Andreas Hauser (SF Gechingen, 580) vor Rolf Stiebritz (SGi Gärtringen, 546).

Auch in den anderen Bogenklassen gab es sehr gute Ergebnisse, beispielsweise beim Recurve Master mit Derek Krüger (BSC Stuttgart, 597) knapp vor Jürgen Zizmann (SF Gechingen, 591), beim Compound-Bogen mit Wolfgang Neumann (SF Gechingen, 669), beim Blankbogen mit Daniel Hahnwald (SVngg Endersbach-Strümpfelbach, 588), beim Blankbogen Schüler mit Mattis Hausdorf (SV Ebhausen, 551) und beim Langbogen mit Andelko Grgic (SV Ebhausen 550).

Ein letzter Glücksschuss

Zum Wettkampf-Abschluss durften alle noch einen Glücksschuss auf eine Darts-Auflage abgeben. Bei den Blankschützen auf 25 Meter siegte Petar Rumstein (SSV Karlsbad) mit einer Triple 14 und bei den Visierschützen auf 60 Meter Rainer Müller (BSC Stuttgart) mit eine Triple 13.

Insgesamt 46 Einzelschützen (Damen und Herren) gingen bei dem offenen Turnier des SV Ebhausen an den Start. Geschossen wurden 72 Pfeile auf Entfernungen zwischen 25 und 70 Meter, je nach Alters- und Bogenklasse.