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Bösingen Verhalten der Telekom missbilligt

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Zwei Mobilfunkmasten sind in der Gesamtgemeinde Bösingen mit Modulen für die neue 5G-Technologie aufgerüstet worden. Verwaltung und Gemeinderat erfuhren davon erst im Nachhinein – und beklagten sich. Foto: kw Foto: Schwarzwälder Bote

5G, der Begriff für die neueste Mobilfunktechnik, geistert derzeit überall ­herum. Auch in Bösingen.

Bösingen (kw). Jedoch haben die Kommunen sowie die Bürger bisher noch wenig detaillierte Informationen von der Telekom dazu bekommen. Dies wird im Bösinger Gemeinderat bemängelt. Wie auch in anderen Gemeinden weiß man am Bösinger Ratstisch über die neueste Technologie zu wenig.

Bürgermeister Johannes Blepp sieht im neuen Netz eine große Chance für die Gemeinde. Allerdings unterstreicht er auch deutlich die Forderung des Gremiums nach mehr Informationen durch die Telekom. Der Schultes bezieht sich auf mündliche Aussagen.

Die Frequenz sei wie beim LTE, erklärt Blepp und beruft sich auf ein Gespräch mit einem Telekom-Mitarbeiter. Weitere Informationen sollen laut Telekom alsbald folgen, kündigt der Bürgermeister an.

Mehrere Gemeinderäte waren von besorgten Bürgern zu diesem Thema angesprochen worden. "Eine Angst besteht", stellt Thomas Hoppe fest. Andererseits komme man, so die Einschätzung des Herrenzimmerner Ratsmitglieds, nicht "drumherum". Er hätte sich aber gewünscht, dass der Gemeinderat auf den Standort des Funkmastens hätte Einfluss nehmen können. Denn: "Er ist doch nicht weit von der Ortschaft entfernt."

Bernadette Stritt – sie hatte zu Beginn der Diskussion eine Broschüre (Titel: "Stop 5G Info") an das Kollegium ausgeteilt – hat sich ebenfalls am Standort gestört. Sie spricht von einem "strittigen und schwierigen Thema". Der Gemeinderat habe juristisch keine Möglichkeiten, dagegen vorzugehen, "wenn wir was dagegen hätten", wirft sie ein. Es sei äußerst wichtig, die Bürger seitens der Telekom zu informieren und mitzunehmen. Dies habe sie bisher vermisst, beklagt Stritt.

Zum Gesundheitsaspekt erwarte sie von der Politik klare Aussagen. Der Schultes erzählt, dass bei zwei Masten Module ausgetauscht worden seien. Dies habe er im Nachhinein erfahren. Auch Stritt missbilligt dieses Verhalten der Telekom.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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